EM und WM als Ziel
Lea Ruppel für Bundeskader des Deutschen Schützen-Bundes nominiert
Foto: privat
08.12.2020 / HERBSTEIN -
Nun ist es amtlich und vom Bundesauschuß Spitzensport und dem DOSB bestätigt. Lea Ruppel vom SV Herbstein und Hessenliga-Schützin vom SV Lanzenhain, wurde von Bundestrainerin Claudia Kulla für 2021 in den Bundeskader des Deutschen Schützen Bundes (DSB) berufen.
In den Disziplinen Kleinkaliber und Luftgewehr, wird sie zusammen mit den anderen nominierten Kadermitgliedern auf die Qualifikationswettkämpfe vorbereitet, um sich bei diesen dann für verschiedenen Großereignisse, wie z.B. die Luftgewehr EM in Finnland oder auch die KK-Weltmeisterschaften in Peru zu qualifizieren.
Etwas andere Kadersichtung als sonst
Aufgrund der schon frühzeitig vom DSB abgesagten nationalen Wettkämpfe, Ranglistenturniere und den Deutschen Meisterschaften, bedurfte es im Corona-Jahr einer etwas anderen Form der Kadersichtung, um die Nationalmannschaft für das Jahr 2021 zusammen zustellen.An drei Wochenenden über das Jahr verteilt, wurde auf dem Bundesstützpunkt in Garching-Hochbrück bei München unter strengen Corona-Bedingungen das Kadersichtungsschießen durchgeführt. Die 30 besten nationalen Schützinnen kämpften um einen der acht begehrten Plätze im Junioren-Nationalteam. Nach insgesamt sechs Wertungsdurchgängen mit dem Kleinkaliber (3x40) landete Lea Ruppel auf Rang vier dieser Sichtungen.
Nominierun im vergagenen Jahr knapp verpasst
Im vorigen Jahr verpasste Lea, die bereits in 2018 als Deutsche Meisterin auf sich aufmerksam machte, noch denkbar knapp die Nominierung um nur einen Platz. Auch deshalb war der Ehrgeiz in diesem Jahr umso größer. Aufgrund ihres bisherigen Kaderstatus, konnte Lea auch während der Corona-Einschränkungen, wöchentlich mit DSB-Stützpunkttrainer Bill Murray in Frankfurt-Schwanheim trainieren, was eine zusätzliche Motivation bedeutete.