Ursache steht fest
Nach Auto-Explosion: "41-Jähriger hatte wohl mindestens 20 Schutzengel"
Fotos: O|N
24.11.2020 / FULDA -
Mindestens 20 Schutzengel, resümiert Staatsanwältin Dr. Christine Seban, habe der 41-Jährige, dessen Auto in der Nacht auf Sonntag explodierte, wohl gehabt. "Der Mann konnte bereits am Sonntag wieder aus der Klinik für Schwerbrandverletzte in Offenbach entlassen werden." Der 41-Jährige befindet sich nun wieder in häuslichem Umfeld.
Was war geschehen?
Wie OSTHESSEN|NEWS berichtete, kam es in der Sonntagnacht, kurz nach 4 Uhr, zu einer Explosion eines Autos im Fuldaer Stadtteil Ziehers- Nord. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte der 41-jährige Fahrzeughalter in den Morgenstunden zum Angeln aufbrechen, eine im Wagen gelagerte Propangasflasche war offenbar undicht. Ob der Mann sich nach dem Einsteigen eine Zigarette anzündete, ist nach wie vor nicht geklärt. "Irgendetwas hat aber einen Funken ausgelöst. Durch das ausgetretene Gas, welches sich im Fahrzeug ausgebreitet hatte, kam es zu einer Explosion", so Pressesprecherin Dr. Christine Seban.Der Mann, der sich zu dieser Zeit im Auto befand, wurde dabei verletzt und noch in der Nacht in das Zentrum für Schwerbrandverletzte der Sana Klinik in Offenbach transportiert.
Ein Bild der Verwüstung
Weder Anschlag noch Suizidversuch
Wie die Staatsanwaltschaft betont, schließe man zum aktuellen Zeitpunkt eine Fremdeinwirkung aus. "Wir gehen einfach von einem Unglücksgeschehen aus." (mr) +++