Autofahrer verletzt sich schwer

Schwerer Unfall auf der A 4: Volvo kollidiert mit dem Heck eines Lastzuges

Schwerer Unfall am Freitagmorgen auf der A 4 bei Wildeck (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck.
Fotos: O|N

20.11.2020 / WILDECK - Schwerer Unfall am Freitagmorgen auf der A 4 bei Wildeck (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) in Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck: Gegen 3 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Wildeck-Obersuhl und Wildeck-Hönebach zu einem Crash mit einer schwer verletzten Person. Beteiligt waren ein 55-jähriger Fahrzeugführer eines Gliederzuges aus dem Landkreis Herborn sowie ein 67-jähriger niederländischer Fahrzeugführer eines Volvo.

Der 55 Jahre alte Fahrzeugführer des Gliederzuges befuhr den rechten Fahrstreifen der zweispurigen Autobahn von Eisenach kommend in Richtung Autobahndreieck Kirchheim. Der unmittelbar nachfolgende niederländische Fahrzeugführer befuhr mit seinem Volvo ebenfalls den rechten Fahrstreifen, als er kurz nach der Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl aus bisher unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam.

Dabei kollidierte er mit der Leitplanke. Durch diesen Aufprall wurde das Fahrzeug abgewiesen und schleuderte zurück auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf kollidierte der Pkw mit dem Heck des fahrenden Lastzuges. Dabei wurde der Pkw teilweise unter das Heck des Lkw-Anhängers geschoben.

Im Fahrzeug eingeklemmt


Bei dem Zusammenstoß wurde der 67-jährige Niederländer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Von der alarmierten Feuerwehr aus Wildeck-Obersuhl konnte der Mann nach kurzer Zeit aus dem Fahrzeug befreit und erstversorgt werden. Der verletzte Fahrzeugführer wurde im Anschluss von einem Rettungswagen ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht und dort stationär aufgenommen. Er erlitt beim Crash multiple Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Der Fahrer des Lastzuges blieb bei dem Unfallgeschehen unverletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Unfallursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen. Die Feuerwehr Wildeck-Obersuhl war zwecks Absicherung der Unfallstelle und Bergung der Person im Einsatz. Aufgrund des Verkehrsunfalls musste die A 4 in
westliche Fahrtrichtung in der Zeit von 3.20 bis 4 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl umgeleitet. Der Rückstau hatte in der Spitze eine Länge von zwei Kilometern.

Für die anschließende Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der erste Fahrstreifen wurde während dieses Zeitraumes von der Autobahnmeisterei Hönebach gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 22.000 Euro. (pm / sh) +++