Großeinsatz am Kongresszentrum?

Warum so viele Polizei-Mannschaftswagen rund ums Esperanto standen

Das Kongress- und Kulturzentrum Esperanto in Fulda war am letzten Wochenende bestens bewacht - womöglich der sicherste Ort in ganz Osthessen.
Fotos: Hendrik Urbin

20.11.2020 / FULDA - Das Kongress- und Kulturzentrum Esperanto in Fulda war am letzten Wochenende bestens bewacht - womöglich der sicherste Ort in ganz Osthessen. Viele Mannschaftswagen der Polizei standen rund um das Vier-Sterne-Superior-Hotel nahe dem ICE-Bahnhof - und das lockte Passanten, teils mit neugierigen Blicken, an.

"Beim Esperanto ist ein großer Polizeieinsatz", teilte ein besorgter Anrufer am Sonntagabend unserer Redaktion mit und fragte: "Wissen Sie was?" OSTHESSEN|NEWS kann nach entsprechenden Recherchen nun Entwarnung geben: Es war kein Einsatz am Esperanto, es bestand keine Gefahr.

Hintergrund: Beamte der Bereitschaftspolizei von Nordrhein-Westfalen (NRW) sind in die Großeinsatzlage rund um den Weiterbau der A49 im Dannenröder Forst eingebunden, bei dem täglich weit über 1.000 Polizisten aus Hessen und benachbarten Bundesländern eingesetzt sind. Teils über mehrere Tage - und dafür braucht es entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten.

So waren ein Großteil der NRW-Hundertschaften im Esperanto untergebracht. Das Haus verfügt über 327 Zimmer und ist damit das größte Hotel der Region. Dort konnten auch die Einsatzfahrzeuge nachts gut geschützt werden, wie O|N erfuhr. Mittlerweile ist die Polizei aus dem Tagungshotel wieder abgerückt - der Einsatz im "Danni" läuft aber weiter. (Christian P. Stadtfeld) +++