Frage nach Hallenbelegung noch ungeklärt

Trotz Profisport-Erlaubnis: Das Problem für den TTC

Für Ruwen Filus und den TTC stellt sich nun die Frage nach den Trainingsmöglichkeiten.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

30.10.2020 / FULDA - Das von der Bundesregierung am Mittwoch durchgesetzte Sportverbot betrifft nicht den Profisport und damit auch nicht den Tischtennis-Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Der sieht sich aufgrund der Sperre der Hallen aber vor ein Problem gestellt.

Einzig als Geisterspiele werden die Partien im Profisport ausgetragen werden müssen. Diese Erfahrung wird der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell wohl nur ein einziges Mal machen, denn das nächste Spiel der Maberzeller findet am 28. November in der heimischen Wilmingtonhalle gegen den TTC OE Bad Homburg statt. Aber: Durch die Bestimmungen von Bund und Ländern sind ab Montag alle Sporthallen geschlossen.

Ob die Halle allerdings durch den TTC genutzt werden darf, liege an der Stadt Fulda, erklärt Präsident Stefan Frauenholz. "Da wir keine vereinseigene Halle haben, wird das die Stadt entscheiden müssen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Tagen Bescheid bekommen, der Bürgermeister möchte mich darüber informieren", so Frauenholz. Bis Montag erwarte der Präsident der Maberzeller eine Rückmeldung.

Die Problematik ist klar: "Wenn wir einen Spielbetrieb haben, muss auch ein Trainingsbetrieb gewährleistet sein. Wir können nicht die ganze Zeit nicht trainieren und dann einfach mal zu einem Spiel gehen." Der Spielplan hat den Maberzellern dieses Thema etwas erleichtert, dennoch wird man verständlicherweise austrainiert und in Bestform das Heimspiel gegen Bad Homburg austragen wollen. (tw) +++