Vollsperrung aufgehoben

Auf der A4: Motorraum eines mit Gefahrgut beladenen Sattelzugs gerät in Brand

Feuerwehreinsatz auf der A4.
Fotos: Kevin Deiß

23.10.2020 / WILDECK - Brandeinsatz am Donnerstagabend: Gegen 20.13 Uhr meldete die Leitstelle Hersfeld-Rotenburg einen brennenden Lkw auf der A4 Bad Hersfeld Richtung Erfurt zwischen den Autobahnabschnitten Wildeck-Hönebach und Wildeck-Obersuhl.


Ein 34-jähriger Fahrer aus Polen befuhr mit seinem Sattelzug die A 4 in Fahrtrichtung Dresden. Kurz vor der Anschlussstelle Wildeck-Obersuhl bemerkte der Fahrer einen Leistungsverlust seiner Zugmaschine. Unmittelbar im Anschluss schlugen schon die Flammen aus dem Motorraum hervor. Der Fahrer stoppte daraufhin sofort seinen mit sech Paletten (circa 4.800 Liter) Lacke und Farben beladenen Sattelzug.

Erste Löschversuche des polnischen Fahrzeugführers scheiterten. Hieraufhin alarmierten weitere Verkehrsteilnehmer unverzüglich die Feuerwehr. Zum Einsatz kam die Feuerwehr Obersuhl, die den Brand glücklicherweise schnell unter
Kontrolle bekam und so ein weiteres Übergreifen der Flammen auf die Ladung verhindern konnte. Da es sich bei der Ladung um Gefahrgut handelte, wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Hersfeld-Rotenburg alarmiert und in der Nähe der Brandstelle bereitgestellt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Brandstelle an die zuständige Autobahnmeisterei übergeben werden. Die schwierige Bergung des durch den Brand beschädigten Sattelzuges wurde von einem regionalen Abschleppunternehmen vorgenommen. Für die Dauer der Löscharbeiten und die anschließende Bergung musste die Autobahn A 4 in Fahrtrichtung Dresden voll gesperrt bleiben.

Am Freitagmorgen gegen 4.40 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Die Brandstelle auf dem rechten Fahrstreifen bleibt bis zur Begutachtung durch den Straßenbaulastträger weiterhin gesperrt. Der Schaden am Sattelzug wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. (pm/mkr/sh) +++


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