Vorschau zur Fußball-Hessenliga
Die Zeichen stehen auf Spitzenspiel
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)
09.10.2020 / REGION -
Einzig die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz konnte ihr Spiel in der Fußball-Hessenliga unter der Woche gewinnen und kann mit breiter Brust in das Duell gegen den 1. Hanauer FC gehen. Der SV Neuhof, der SV Steinbach und der Hünfelder SV hingegen wollen nach ihren Niederlagen wieder punkten.
Für die SG Barockstadt tut sich ein kleines Problem in der Offensive auf. Dominik Rummel ist für das Spiel gegen den 1. Hanauer FC fraglich, der zuletzt stark aufspielende Yves Böttler wird wegen seiner roten Karte in Baunatal definitiv ausfallen. "Mit Tobi Göbel, Hüseyin Cakmak und Marcel Trägler haben wir Alternativen im Kader, die diese Position spielen können", sieht SGB-Trainer Sedat Gören seine Mannschaft in der Spitze trotzdem noch gut aufgestellt.
In Hanau sieht Gören eine der spielerisch stärksten Mannschaften der Liga, die sich zuletzt in guter Form befand und mit Varol Akgöz den gefährlichsten Angreifer Liga in die Johannisau mitbringt, der bereits zwölf Treffer erzielte. Trotz aller Umstände - kräftezerrendes Spiel unter der Woche, Ausfall des eigenen Top-Torschützen - erwartet Gören eine Hessenliga-Partie auf höchstem Niveau.
Dunkle Wolken über Neuhof?
Beim SV Neuhof scheinen dagegen dunkle Wolken aufzuziehen. Dem 0:3 gegen Rot-Weiß Hadamar und dem Bekanntwerden der Abmeldungen von Dogus Albayrak und Leon Bräuer folgte auch gegen den 1. FC Erlensee eine Niederlage. Der SVN ist nun beim SV Zeilsheim gefordert, gegen den die Mannschaft von Trainer Alexander Bär bislang einmal in einem Testspiel Anfang des Jahres antrat. Mit einem Erfolg im Frankfurter Stadtteil würde man wieder etwas mehr Ruhe in die Kali-Gemeinde bringen, bei einer erneuten Pleite aber droht ein weiteres Abrutschen.Gelingt Steinbach die 180-Grad-Wende?
Auch der SV Steinbach und der Hünfelder SV mussten am Mittwoch Niederlagen einstecken - die sie aber unterschiedlich bewerteten. Während SVS-Trainer Petr Paliatka kaum etwas Positives in dem Spiel seiner Mannschaft sah, hakte HSV-Coach Johannes Helmke die Partie in Hanau schnell ab und verwies auf Gegner, gegen die es eher zu punkten gilt. Dazu wird der SC Griesheim zählen, der zwar einen Last-Second-Punkt in Flieden stiebitzte, allerdings auf dem vorletzten Platz steht.