Delegiertenversammlung
Musikvereinigung Fulda Land West: "Musizieren oft nur begrenzt möglich"

Archivbild: privat
08.10.2020 / FULDA - Die Musikvereinigung Fulda Land West hat sich Ende September zur jährlichen Delegiertenversammlung im Bürgerhaus Giesel eingefunden. Vertreter aus den Mitgliedsvereinen Bimbach, Giesel, Großenlüder, Harmerz, Hattenhof, Hosenfeld, Istergiesel, Landenhausen, Mittelrode und Rothemann trafen sich, um Rückblick auf das vergangene Jahr zu halten und aktuelle Themen zu besprechen. Das Highlight für die gut vernetzten Musikvereine gibt es bereits seit über 60 Jahren. Es ist das sommerliche Bundesmusikfest, das dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation leider ausfallen musste.
Das größte Thema, das vor allem die Vorstandsteams derzeit beschäftigt, ist der eingeschränkte oder nicht stattfindende Probenbetrieb. Da in jeder Gemeinde unterschiedliche Gegebenheiten bezüglich der Proben-Lokalität vorherrschen, sind die Voraussetzungen für das gemeinschaftliche Musizieren oft nur begrenzt möglich. Die Corona-Hygiene-Konzeptvorgaben seien in den fünf verschiedenen Gemeinden auch unterschiedlich. Größere Vereine mit über 30 Mitgliedern können sich beispielsweise nur mit maximal 20 Personen im Proberaum aufhalten. Jemanden aus der Probe wieder ausladen zu müssen, ist momentan leider bittere Realität. Außerdem gibt es auch Vereine, die genehmigungsbedingt erst zwei Proben seit dem Shutdown durchführen konnten. Die Open-Air-Proben als Ausweichmöglichkeit zu den Probenräumen sind wetterbedingt auch nicht mehr lange durchführbar. Deshalb ist man hier auf Alternativen angewiesen.