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"Kein Ausbildungsverein für andere"

Neuausrichtung der SG Barockstadt U23 soll Perspektiven aufzeigen

Christian Geisendörfer (l.) und Daniel Martella bilden die sportliche Leitung der SG Barockstadt II.
Fotos: Yannik Overberg

05.09.2020 / FULDA - Mit dem Konzept einer U23 strukturierte die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz die Verbandsliga-Mannschaft neu. Nur die jungen Spieler aus der vergangenen Saison blieben, verstärkt durch die U19-Spieler und dem erfahrenen Peter Liebermann. Wir haben uns mit der sportlichen Leitung der U23, Christian Geisendörfer und Daniel Martella, über die Neuausrichtung der zweiten Mannschaft unterhalten.



Das Ziel ist es, die Durchlässigkeit von der zweiten Mannschaft zu ersten Mannschaft zu erhöhen. Christian Geisendörfer und Daniel Martella sollen als sportliche Leitung der U23 ihren Teil dazu beitragen. "Wir verstehen uns als Team hinter dem Trainerteam und möchten sowohl für die Spieler als auch für die Trainer als Ansprechpartner da sein und bei organisatorischen Arbeiten unterstützen", beschreibt Martella den Aufgabenbereich des Duos. Geisendörfer ergänzt, dass diese Position wichtig geworden sei, da der Sprung aus der Jugend in die Verbandsliga ein enormer sei.

Beide dienen dabei auch als Bindeglied zur ersten Mannschaft und dem Vorstand. "Wichtig ist, dass wir so nahe wie möglich an der Mannschaft sind. Wir wollen, das möglichst viele in der ersten Mannschaft aufschlagen", so Martella. Dabei wolle man endlich von der tollen Jugendarbeit beim JFV Viktoria profitieren und kein Ausbildungsverein für andere Vereine sein, sondern an erster Stelle die SG Barockstadt mit talentierten Spielern aus der Region verstärken. "Wir sind vom Potenzial der Mannschaft überzeugt und hoffen, dass sich die Ergebnisse schnell einstellen. Wir geben ihnen aber Zeit", sagt Geisendörfer.

Es werde auch Niederlagen geben, so das Duo, die auch mal deutlicher ausfallen können. "Wir wollen ihnen zeigen, dass niemand nervös sein muss und auch niemand auf sie draufhauen wird", stellt Martella klar. Doch er und Geisendörfer sind sich sicher, dass die Mannschaft gute Spiele zeigen wird. "In der Vorbereitung hat man schon eine stetige Entwicklung gesehen, sowohl sportlich als auch mannschaftlich", so Geisendörfer.

Man wolle eine Perspektive aufzeigen und die Spieler an die Hessenliga-Mannschaft heranführen. Erst durch Trainingseinheiten mit der Mannschaft von Sedat Gören, später durch Einsatzzeiten. "Es bleibt nie aus, dass man positionsbezogen externe Spieler holen muss. Aber der Grundstamm soll aus regionalen Spielern bestehen", sagt Geisendörfer. Gemeinsam mit Trainer Florian Roth und Co-Trainer Niklas Herget, den beide als den perfekten Mann für diese Aufgabe ansehen, soll ab dieser Saison der Grundstein dafür gelegt werden. (tw) +++

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