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Spiel gegen alte Weggefährten

Petersberg verabschiedet Motzkus, Aschenbrücker und Stupp

Drei Vereinslegenden nehmen Abschied: Patrick Stupp, Marco Motzkus und Boris Aschenbrücker
Fotos: Marius Auth

31.08.2020 / FULDA - Trotz Dauerregen war es ein würdiger Rahmen, in dem das Abschiedsspiel für Boris Aschenbrücker, Marco Motzkus und Patrick Stupp im Petersberger Waidesgrund ausgetragen wurde. Die drei langjährigen RSV-Stützen verabschiedeten sich mit einem Spiel gegen alte Weggefährten vom aktiven Fußball.

"Es ist eine tolle Geste vom Verein, uns solch ein Spiel zum Abschied zu ermöglichen - das ist nicht selbstverständlich", sagte Torhüter Marco Motzkus nach dem Spiel. Eigentlich hatten sich die Drei ihren Abschied anders vorgestellt. Man wollte sich am letzten Spieltag der vergangenen Saison ausgiebig vom Publikum feiern lassen. Corona machte dem bekanntermaßen aber einen Strich durch die Rechnung. "Sicher, war es nicht so, wie wir es uns ursprünglich gewünscht hatten, aber als ich gesehen habe, wer heute extra für uns hierhergekommen ist, war die Freude riesig", sagte Boris Aschenbrücker.

Der RSV Petersberg spielte gegen eine Mannschaft alter Weggefährten. Das Ergebnis war dabei völlig nebensächlich. Zwischenzeitlich hatte sogar der Stadionsprecher die Übersicht verloren. "Ich weiß auch nicht, wie es ausgegangen ist. Das ist mir auch völlig egal", sagte Aschenbrücker lachend. Am Ende gewann der RSV übrigens mit 8:2. Während Patrick Stupp trotz mehrmaliger Versuche kein Treffer gelang, durfte sich Aschenbrücker, der in der Halbzeit die Mannschaften wechselte, mit einem Treffer verabschieden.

In Petersberg dürfte eine große Lück zurückbleiben. Aschenbrücker hat insegesamt 19 Jahre in der ersten Mannschaft gespielt, drei Auf- und drei Abstiege mitgemacht. Und auch Motzkus und Stupp waren bis auf kurze Unterbrechungen immer beim RSV. Für die Drei beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt ohne Fußball. "Durch Corona konnten wir uns ja schon daran gewöhnen, wie es ist, sonntags nicht mehr auf dem Platz zu stehen. Das macht den Abschied emotional einfacher. Man merkt, dass es wichtigere Sachen gibt als Fußball", sagt Motzkus. (fh)+++

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