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Wechsel in die thüringische Rhön

Nach einem fußballfreien Jahr kitzelt es Marius Strangl wieder

Marius Strangl wird sich die Fußballschuhe in Zukunft für die SG Kalten anziehen.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

20.07.2020 / KALTENNORDHEIM - Nach zwei Jahren in Fulda zog es Marius Strangl im letzten Jahr beruflich nach Wiesbaden, beim Fußball-Hessenligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz war daher Schluss. Nach einem Jahr ohne Fußball hat es den 29-Jährigen zum thüringischen Kreisoberligisten SG Kalten/Rhön verschlagen. 



Der Kontakt zur SG Kalten kam über seinen Schwager zustande, wie Strangl sagt: "Während der Corona-Krise waren wir oft bei den Schwiegereltern, meine Frau kommt aus der Rhön. Und da wurde ich gefragt, ob ich nicht mittrainieren möchte und mal aushelfen kann." Zwar ist der ehemalige Spieler der SGB und des TSV Lehnerz weiterhin berufstätig in Wiesbaden unterwegs, zugesagt hat er trotzdem.

Strangl: SG Barockstadt hat das Zeug für den Aufstieg


"Ein bisschen haben die Füße schon wieder gejuckt", sagt Strangl, der für Kalten auflaufen wird, wenn es die Zeit zulässt und er zu Besuch in der Gegend ist. Seit seinem Weggang aus Fulda lief der 29-Jährige, der 174 Einsätze in der Regionalliga, 37 Spiele in der 3. Liga, 57 Begegnungen in Oberligen und vier in der 2. Bundesliga aufweisen kann, lediglich einmal für die dritte Mannschaft der SG Barockstadt auf, ansonsten blieben die Fußballschuhe unberührt.

Apropos SG Barockstadt: Die vergangene Saison beobachtete Strangl noch sehr genau. "Ich verfolge die Barockstadt mit großem Interesse, ich habe auch noch viel Kontakt mit den Spielern. Ich fand, dass sie eine sehr gute Saison gespielt haben", so der 29-Jährige, der bei einigen Spielen auch einen Besuch bei den alten Kollegen einlegte. Für die anstehende Spielzeit sieht Marius Strangl die SGB als Mitfavoriten um den Aufstieg.

"Nächste Saison könnte es klappen, ich drücke auf jeden Fall die Daumen. Vom Kader her sind sie sehr gut aufgestellt", befindet Strangl. Gut möglich, dass er seinen ehemaligen Mitspielern trotz des Berufs in Wiesbaden und seinem neuen Verein in der thüringischen Rhön auch ab und an wieder von der Tribüne aus die Daumen drücken wird. (tw) +++

\"Ich verfolge die Barockstadt mit großem Interesse, ich habe auch noch viel Kontakt mit den Spielern.\"
Archivfoto: Hendrik Urbin

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