Auch Auflösungen möglich?
Die Kreisligen C dünnen noch weiter aus
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)
17.06.2020 / REGION -
Wenn am Verbandstag des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) am Samstag mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Saison abgebrochen wird, werden viele hessische Spielklassen aufgrund der Auf- und Abstiegsregelungen größer werden. Nicht aber die C-LIgen, die noch weiter ausdünnen. Über die Pläne, wie man damit umgeht, müsse noch diskutiert werden, heißt es.
Zehn Mannschaften sind es in den beiden C-Ligen in Fulda, elf in Hersfeld/Rotenburg, immerhin 13 im Kreis Schlüchtern, aber nur acht in Lauterbach/Hünfeld. Sollte am Samstag entschieden werden, dass neben den Tabellenersten auch die nach Quotientenregelung besten Tabellenzweiten aufsteigen dürfen, dünnen die Ligen noch weiter aus. Eine Spielzeit, die im selben Halbjahr noch beendet werden kann, wäre möglich.
"Wir müssen sehen, wie viele Mannschaften nach der Meldebestätigung noch übrig blieben", sagt Fuldas Kreisfußballwart Thorsten Beck. Die "schwierige Frage", wie Beck sagt, hat man beim Hessischen Fußball-Verband auf dem Schirm. "Es liegen Pläne vor. Wir müssen verschiedene Szenarien diskutieren", so Beck. Nach der Entscheidung beim außerordentlichen Verbandstag könne man in dieser Hinsicht mehr sagen.
Erhard Zink, Kreisfußballwart für Lauterbach/Hünfeld, sieht im schlimmsten Fall einzig die Alternative, die C-Liga im Kreis aufzulösen. Die übrigen Mannschaften würden dann mit in die B-Liga aufgenommen werden. Mit der Aufnahme des neuen Fußballvereins BFC Dynamo Hünfeld Südend und einer möglichen Meldung der FSG Vogelsberg III sieht Zink jedoch die Möglichkeit, erneut mit einer Achter-Runde zu starten. (tw) +++