Geisterspiele? Schlussdoppel?

Fragen über Fragen auch im Tischtennis

Keine Frage: Ruwen Filus wird beim TTC auch in den nächsten zwei Jahren an der Platte stehen.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

26.05.2020 / FULDA - Sportlich hat es den Tischtennis-Bundesligisten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell nicht ganz so kalt erwischt: Der letzte Spieltag hatte allenfalls noch kosmetischen Wert, der zehnte Tabellenplatz war schon vorher in Stein gemeiselt. Doch zwische den Spielzeiten tauchen auch bei den Maberzellern einige Fragen auf.

"Es war eine schwere Zeit. Wir mussten auch zusehen, dass wir mit unserem Buget klar kommen", sagt Claus-Dieter Schad, Vize-Präsident des TTC. Planungssicherheit hatte man schon in den Wochen vor der Corona-Krise. Fan Bo Meng und Ruwen Filus haben ihre Verträge verlängert, Quadri Aruna kommt für Tomislav Pucar. "Von Quadri Aruna wird man einiges zu sehen bekommen", so Schad.

Bleibt nur die Frage, wer das zu Beginn der Saison alles sein wird? Der Start in die Saison 2020/2021 war aufgrund der Olympischen Spiele für Ende August oder Anfang September vorgesehen. Da diese nicht stattfinden, hält es Schad für möglich, dass der Saisonbeginn auch Richtung Mitte August wandern könnte. Da käme der Verbot von Großveranstaltungen in die Quere und würde einzig Geisterspiele zulassen.

"Man kann es mittlerweile schon wieder optimistischer sehen, aber im Profibereich müssen wir abwarten, da werden die letzten Vorgaben diskutiert", so Schad. Im Juni könne Klarheit herrschen. Gibt es Geisterspiele? Wie muss sich abseits der Platte verhalten werden? Was passiert bei einem Doppel? Wann können die Vereine ins Mannschaftstraining einsteigen? Fragen über Fragen, über die das Tischtennis aktuell diskutiert. (tw) +++