Ostersamstag auf dem Wochenmarkt

Ordnungsamts-Chefin Richter: "Die Besucher sind rücksichtsvoll und bedacht"

Der Fuldaer Wochenmarkt ist eine Institution in der Domstadt.
Fotos: Christian P. Stadtfeld

12.04.2020 / FULDA - Er ist samstags ein sehr beliebter Treffpunkt und bekannt für gute Qualität, überwiegend aus der Region: der Wochenmarkt in Fulda. In Zeiten von Corona lassen sich die Stammkunden zwar nicht von ihrem Einkauf abbringen, verhalten sich aber schon distanziert. Das städtische Ordnungsamt ist vor Ort und schaut, ob die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Wenn es sein muss, greift die Ordnungspolizei auch ein und begrenzt an den Zugängen die Besuchermenge rund um den Gemüsemarkt.



Die Chefin des Rechts- und Ordnungsamtes der Stadt Fulda, Ulrike Richter, und ihr Team vom Gewerbeamt haben sich am Ostersamstag, bei regem Treiben und herrlichem Frühlingswetter, persönlich ein Bild von der Situation vor Ort gemacht und davon überzeugt, dass ihr neues Konzept - angepasst an die Richtlinien der Hessischen Landesregierung und Auflagen, die für Durchführung gelten - auch greift.

Zu OSTHESSEN|NEWS sagt sie: "Die Besucher sind sehr rücksichtsvoll und bedacht. Sie halten sich an die Regeln. Wir haben die Marktstände entzerrt und ganz neu auch Flächen vom Luckenberg mit in das Marktgeschehen eingebunden. Die Lage ist entspannt." Kollegen der Ordnungspolizei seien ab sofort immer vor Ort präsent und stehen auch für Fragen zur Verfügung, so Richter. "Die Händler sind ebenfalls einsichtig und wissen mit der Situation umzugehen."

Über 20 Stände präsentieren sich mittwochs und samstags auf dem Fuldaer Wochenmarkt zwischen Robert-Kircher-Straße über die Kanalstraße bis hin zur Mühlenstraße und dem Luckenberg. "Der Wochenmarkt ist eine wichtige Institution in unserer Domstadt", erklärt Fuldas höchste Rechtsbeamtin und macht deutlich: "Ich denke, dass wir mit den getroffenen Maßnahmen, die bis auf Weiteres gelten, die Fortführung des Marktes in Zeiten des Coronavirus garantieren können. Alle sind gefragt und müssen sich an die Regeln halten." (Christian P. Stadtfeld) +++

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