Nach gesichertem Klassenerhalt

TTC blickt mit großem Optimismus auf die neue Saison

Auf Fan Bo Meng ruhen große Hoffnungen beim TTC.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

19.02.2020 / FULDA - Drei Spiele liegen noch vor den Tischtennisprofis des TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell dann ist die Saison 19/20 beendet. Eine Saison mit Höhen aber auch einigen Tiefen, die mit dem Klassenerhalt am vergangenen Sonntag durch den 3:1 Sieg gegen TTC Indeland Jülich einen versöhnlichen Ausklang nahm. Nun richtet sich der Blick der Verantwortlichen langsam nach vorne.

In der kommenden Saison wird sich einiges ändern bei den Maberzellern. Tomislav Pucar verlässt den Verein, für ihn kommt der Weltranglisten-22. Quadri Aruna aus Lissabon. Der gebürtige Nigerianer mit portugiesischem Pass hat bereits bei mehreren Turnieren bewiesen, dass er auch Spitzenspieler schlagen kann. Für die Führung des TTC ein wichtiges Kriterium für die Verpflichtung. „Ich kann mir vorstellen, dass wir mit Quadri auf der Eins sogar noch ein bisschen stärker sind als mit Tomislav“, sagt Vizepräsident Claus-Dieter Schad.

Aruna wird dann auch Pucars Platz an der Seite von Youngster Fan Bo Meng im Doppel einnehmen. Apropos Fan Bo Meng: Beim TTC setzt man große Hoffnungen auf den 19-jährigen. Nach zwei schweren Operationen und insgesamt einem halben Jahr Pause spielt Meng seit August regelmäßig in der Bundesliga. Zwar zahlt er momentan noch viel Lehrgeld, doch die Fortschritte sind deutlich erkennbar. Meng gilt als fleißig und sehr zielorientiert.

Wir werden noch viel Freude an ihm haben“, ist sich Schad sicher, „ich gehe fest davon aus, dass er nächstes Jahr in die Nähe einer ausgeglichenen Bilanz kommen wird.“ Das verspricht dem TTC zum einen mehr Punkte und zum anderen eröffnet es Trainer Qing Yu Meng mehr Varianten bei der Aufstellung.

Zusammen mit Routinier Ruwen Fuilus, der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, bilden die beiden ein erfolgversprechendes Team. Der Tabellenzehnte ist also gut gerüstet für die nächste Saison. „Ich bin sicher, wir werden deutlich besser abschneiden als in dieser Spielzeit", ist Schad optimistisch. (Felix Hagemann) +++