Zweite Aktion für Felicitas

Es geht um Punkte und den guten Zweck

Im Rahmen des Heimspiels der Luchse Lauterbach am Sonntag wird für die 7-jährige Felicitas gesammelt.
Foto: Privat

10.01.2020 / LAUTERBACH - Das Sportliche beim kommenden Heimspiel des Eishockey-Hessenligisten Luchse Lauterbach gegen die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt gerät etwas in den Hintergrund, denn es wird für den guten Zweck gesammelt. Felicitas, die Tochter des ehemaligen Luchse-Stadionsprechers, benötigt einen Therapiehund. Eine Tombola soll die finanzielle Möglichkeit schaffen.

Aus sportlicher Sicht sind die Rahmenbedingungen schnell erzählt. Die Luchse liegen mit einem Punkt und einem absolvierten Spiel weniger als der Gegner auf Platz vier. Mitte Oktober gab es gegen die Frankfurter einen 6:4-Erfolg, daran soll am Sonntag (18 Uhr) angeknüpft werden. Auch, um nach dem Sieg im Penalty-Schießen gegen den EC Wallernhausen kurz vor dem Jahreswechsel einen erneuten Erfolg feiern zu können.

Doch manchmal steht im Sport nicht der Sport im Vordergrund. So wird es am Sonntag eine Tombola geben, um Felicitas dabei zu unterstützen, den dringend benötigten Therapiehund zu finanzieren. Bei Felicitas wurde eine Hochbegabung und ein Aufmerksamkeitsdefizit diagnostiziert sowie die Verdachtsdiagnosen Asperger und Posttraumatische Belastungsstörung gestellt. Aufgrund einer Gewalttat in der Schule lähmte sie die Angst, erst ein Umzug sollte zu einer Besserung führen. Aufgrund der Reizüberflutungen erhoffen sich die Eltern Chancen auf weitere Besserungen mit einem Therapiehund.

Ab 17:15 Uhr kann an der Tombola teilgenommen werden. Bereits Mitte Dezember hat der Fanclub der Luchse ein Grillen veranstaltet. "Da sind durch Verkäufe und Spenden 1.500 Euro zusammengekommen", sagt der Vorstand vom 1. Fanclub der Lauterbacher Luchse. In der ersten Drittelpause wird der Fanclub zwei Eishockey-Trikots versteigern und in der zweiten Drittelpause findet ein Puckwerfen statt. Der komplette Erlös kommt Felicitas für ihren Assistenzhund zu gute. Er kostet 26.000 Euro und es wird nichts von den Krankenkassen dazu gesteuert. (tw) +++