Verbandsrechtliche Dinge zu klären

Haimbach und JFV Gemeinde Petersberg bündeln die Kräfte


Symbolbild: ON

20.12.2019 / FULDA - Seit dem Zusammenschluss von Borussia Fulda und dem TSV Lehnerz zur SG Barockstadt Fulda-Lehnerz wurde lange spekuliert, dass auch die Jugendfördervereine JFV Fulda und JFV Viktoria Fulda gemeinsame Sache machen. Nun wird es in der kommenden Saison zu einer Verschmelzung kommen - allerdings zwischen dem Haimbacher SV und dem JFV Gemeinde Petersberg.



Dies bestätigte Jörg Wettels, Vorstand des JFV Fulda, auf Nachfrage von ON|Sport. "Wir wollen den Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft eine vernünftige Plattform bieten", begründete Wettels die Entscheidung. Das Problem des demographischen Wandels gebe es, so Wettels, nicht nur in Haimbach, sondern auch in Petersberg. Es sei schwieriger geworden, die Mannschaften sowohl quantitativ als auch qualitativ ausreichend zu besetzen.

"Das kam aus der Tatsache heraus, dass Petersberg und auch wir dem Spielermangel entgegen wirken wollen", so auch Wettels. Unter welchem Namen der Jugendförderverein in der kommenden Saison auflaufen wird, ist noch unklar. Auch die Ligeneinteilung ist noch nicht gesichert, "das muss erst noch alles verbandsrechtlich abgeklärt werden. Der erste Schritt ist aber eingeleitet worden", so Wettels.

Sicher ist, dass Borussia Fulda kein Teil dieses JFV wird, so also nur der Haimbacher SV mit der JFV Gemeinde Petersberg gemeinsame Sache macht. "Das ist aber alles ordentlich verlaufen, da gibt es keinen Streit mit Borussia Fulda", erläutert Wettels. Künftig heißt der Partner auf Haimbacher Seite dann nicht mehr Borussia, sondern RSV Petersberg und RSV Margretenhaun. (tw) +++

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