Biosphärenzentrum Rhön
Es geht los: Aufstockung des Hauses der Schwarzen Berge

Foto: Lena Pfister
05.10.2019 / BAD KISSINGEN - Altes Dach weg, aufstocken, neues Dach drauf – so in etwa fiel im Sommer 2018 die Entscheidung des Kreistags für das „Biosphärenzentrum Rhön – Haus der Schwarzen Berge“ in Oberbach aus. Der Grund für die Baumaßnahme mit dem Titel „Backoffice Basiseinrichtung der Touristinformation“: großer Platzbedarf im Backoffice der Touristinformation und ein schadhaftes Dach. Nun fand mit dem Rückbau des Dachs der Baustart statt.
Aber ganz von vorn: Das Haus der Schwarzen Berge gehört dem Landkreis Bad Kissingen; Mieter sind der Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön und die Rhön GmbH, die im Haus der Schwarzen Berge ihren Hauptsitz hat. Die Rhön GmbH (Gesellschafter sind die Rhön-Landkreise) hat neben Rhön Café und Rhön Laden auch eine Tourist-Info inklusive Backoffice. Und genau dieses Backoffice hat aktuell zu wenige Bearbeitungsplätze, denn dieser Bereich wächst personell stetig. Für die neu eingestellten Mitarbeiter/innen standen aber keine adäquaten Arbeitsplätze zur Verfügung. Behelfsmäßig brachte man sie in Besprechungs- und Seminarräumen unter – keine Dauerlösung. Neben den Büroräumen fehlen auch weitere Besprechungsräume. Man machte sich also Gedanken, wie man den benötigten Platz schaffen kann, und entschied sich für eine Aufstockung. Im Vergleich zu einem Anbau ist diese nicht nur hinsichtlich des Flächenverbrauchs sinnvoller, sondern auch wirtschaftlicher.
vom zweiten zum ersten Obergeschoss vorgesehen.
Fertigstellung für das Frühjahr geplant
Der Beginn mit den ersten Arbeitsvorbereitungsmaßnahmen war im September 2019. Der Zeitplan ist so getaktet, dass das neu zu errichtende Dach winterfest für die anstehenden Wintermonate ist. Dann soll auch ein kleines Richtfest gefeiert werden. Das erste Obergeschoss des Mittelbereichs kann ab Ende Januar wieder genutzt werden. Ziel der Fertigstellung ist Ende April 2020. Neben dem Gebäude werden außerdem zusätzliche Stellplätze für Menschen mit Behinderung und für E-Fahrzeuge geschaffen. Zudem wird eine Ladestation für E-Bikes errichtet. Die genehmigte Kostenberechnung beläuft sich auf circa 808.000 Euro. Aktuell befindet sich das Bauvorhaben sowohl im terminlichen als auch im kostentechnischen Rahmen. (pm) +++