Gastspiel in Neu-Ulm

Auf Maberzell warten nun Gegner auf Augenhöhe

Auf Fan Bo Meng und den TTC Fulda-Maberzell warten nun die Gegner auf Augenhöhe.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

04.10.2019 / FULDA - Die Begegnungen gegen Spitzenmannschaften sind absolviert, nun warten auf den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell vermeintliche Aufgaben auf Augenhöhe. Am Sonntag (15 Uhr) muss die Mannschaft von Cheftrainer Qing Yu Meng zum TTC Neu-Ulm, der als neu gegründeter Verein direkt ein Startrecht für die Tischtennis-Bundesliga erhalten hatte.

Hinter dem Klub steckt mit Vereinspräsident Florian Ebner ein Mäzen, der einst den Fußballern des SSV Ulm zum Sprung in die Bundesliga verhalf und nun im Tischtennis langfristig den Angriff auf die nationale Spitze wagt. Und der Neuling, er hat sich eine namhafte und schlagkräftige Truppe zusammengestellt. Angeführt wird Neu-Ulm von Spitzenspieler Tiago Apolonia, mit Gustavo Tusobi hat der TTC auch einen Doppel-Spezialisten in seinen Reihen.

Und dann wären da noch die Chinesen Hao Shuai, der bislang noch nicht zum Einsatz kam, Cui Qinglei sowie der WM-Dritte An Jaehyun im Aufgebot, das von Abdel-Kader Salifou, Viktor Brodd und Kay Stumper ergänzt wird. Ein Kader, der mit acht Akteuren ungewöhnlich groß ist für einen Bundesligisten. "Neu-Ulm hat mit Apolonio einen bärenstarken Spieler und mit Tusobi einen absoluten Spezialisten. Trotzdem ist das ein Gegner auf Augenhöhe, den wir schlagen können", weiß Meng, dass in Neu-Ulm nicht verloren werden sollte.

Denn beide Mannschaften haben jeweils erst einen Sieg auf dem Konto, allerdings mussten die sonntäglichen Gastgeber bereits vier Mal ins Schlussdoppel. Auch ein Plan des TTC, da Apolonia aktuell übermächtig erscheint? "Das müssen wir abwarten", sagt Meng, der sich nicht in die Karten blicken lassen wollte, ob er Tomislav Pucar, der bei den Swedish Open weilte, oder Ruwen Filus gegen Apolonia aufbieten möchte. In jedem Fall soll beim neuen Bundesligisten der zweite Sieg her, schließlich kommen jetzt die Gegner auf Augenhöhe. (the) +++