Bierprobe im Esperanto

70.000 Liter Will-Festbier sind bereit für die Oktoberfest-Saison


Alle Fotos: Martin Engel

11.09.2019 / FULDA - In neun Tagen ist es soweit, dann schwingt Landrat Bernd Woide den Holzhammer und eröffnet mit dem traditionellen Fassanstich das 14. Oktoberfest des Kultur- und Kongresszentrums Esperanto in Fulda. Aber kein Fest ohne zünft'ges Festbier: Am Dienstag wurde das frisch gebraute Festbier der Will Brauerei aus Motten (Bayern) in der „Bodega“, dem Weinkeller des Hotels getestet.

Martin Gremm aus der Esperanto-Geschäftsleitung hatte 50 Freunde des Hauses und Geschäftspartner eingeladen, um den Gerstensaft vorab zu probieren, zu testen und im Idealfall für gut zu befinden: „Die ersten Verkostungen liefen gut, das Bier schmeckt hervorragend, das Oktoberfest kann also ohne jede Bedenken stattfinden“, so Gremm mit einem Schmunzeln. 

Gut 70.000 Liter hat die Will Brauerei, die zum Hochstiftlichen Brauhaus Fulda gehört, für die Oktoberfest-Saison gebraut. Seit gut zwei Wochen ist das Bier auch im Handel erhältlich - aber nur in Fässer abgefüllt, nicht in Flaschen. Hochstift-Chef Ulrich Klesper erklärt: „Unser Festbier ist deutlich süffiger und süßer als unser Hochstift. Das liegt daran, dass wir weniger Hopfen verwenden und dafür die Stammwürze deutlich höher ist.“

Beim Hochstift-Pils liegt die Stammwürze, also der Malzanteil, bei etwa elf Prozent. Beim Festbier und das ist gesetzlich vorgeschrieben, muss die Stammwürze mindestens 13 Prozent betragen. Deshalb hat das Festbier auch etwas mehr Alkohol, nämlich rund 5,7 Prozent.

„Unsere Rezeptur hat sich seit Jahren auf vielen Festen bewährt, aber wie bei einem Wein - wir arbeiten schließlich mit Lebensmitteln - variieren die Zutaten von Jahr zu Jahr ein wenig“, so Klesper weiter. Angst vor Kopfschmerzen müsse man beim Will-Festbier nicht haben, es sei arm an Fuselalkoholen.

Lachend ergänzt er: "Bei drei oder vier Maß können wir beim Brauen Kopfweh aber auch nicht mehr verhindern. Deshalb: Verantwortungsvoller Genuss." (jub) +++