Aufsteiger-Duell auf Kunstrasen
Neuhof stellt sich auf heißes Tänzchen ein
Archivfoto: Carina Jirsch
29.08.2019 / NEUHOF -
Für den SV Neuhof geht es am Sonntag (15 Uhr) beim ersten Fußball-Hessenligaspiel im neuen Monat zum Auswärtsspiel gegen den Mitaufsteiger aus Walldorf. Dabei steckt der Mannschaft von Trainer Valentin Plavcic noch die 0:4-Niederlage vom vergangenen Wochenende im Derby gegen die Barockstadt in den Köpfen.
Trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen der beiden Mannschaften, könnte Neuhof durch einen Sieg an den Gastgebern vorbeiziehen. "Für uns ist das ein Sechs-Punkte-Spiel. Walldorf ist ein Mitaufsteiger, gegen den wir definitiv nicht verlieren wollen", gibt Sportleiter Alexander Bär die Marschroute für den kommenden Sonntag vor. Dabei lenkt Bär den Blick besonders auf die Defensive, denn wenn es nach ihm ginge, dürfe man nicht schon wieder so viele Gegentore fangen.
"Wir bekommen einfach zu viele Gegentreffer. Wir wären in Zukunft gut beraten, wenn wir hinten erst einmal sicher stehen würden", weiß Bär und rät, die taktische Ausrichtung der Mannschaft zu überdenken. Angesprochen auf die Bedingungen beim Auswärtsspiel monierte Bär vor allem den Fakt, dass Walldorf nur über einen Kunstrasenplatz verfügt: "Für mich ist das schon fast irregulär, bei solchen Temperaturen auf Kunstrasen zu spielen. Bei einem Spiel gegen Dörnberg sind von unseren Spielern schon mal die Sohlen der Schuhe im wahrsten Sinne des Wortes weggebrannt." So oder so, die Zuschauer können sich am Sonntag auf ein heißes Spielchen einstellen.
Mit Blick auf das Personal können die Neuhöfer am Ende des Tunnels etwas Licht sehen, denn mit David Costa Sabate, Antonio Antoniev und Gyorgi Zarevski stehen drei Spieler so langsam wieder zur Verfügung. Jedoch muss Trainer Plavcic weiterhin auf die verletzten Radek Görner und Sergio Sosa Perez verzichten. Bär sieht in den vielen Verletzten auch einen maßgeblichen Grund für die aktuelle Tabellenplatzierung seiner Mannschaft: "Das war einfach wieder eine schlechte Vorbereitung. Wenn wir von Anfang an die volle Kapelle am Start gehabt hätten, bin ich mir sicher würden wir jetzt auch anders da stehen." (erb) +++