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Baut Steinbach die Serie aus?

In Stadtallendorf noch einmal über das Limit hinaus

Zuletzt 2017 in Ligaspielen aufeinander getroffen geht es für Sasa Dimitrijevic und den SV Steinbach nun wieder um Ligapunkte in Stadtallendorf.
Archivfoto: Bernd Vogt

22.08.2019 / BURGHAUN - Eine Statistik, die für Selbstvertrauen sorgt: Seit drei Spielen ist Fußball-Hessenligist SV Steinbach ungeschlagen, trotzte zuletzt dem Primus SG Barockstadt einen Punkt ab. Was den Gegner angeht, wird die Aufgabe nicht zwingend einfacher, denn die Reise führt zum Regionalliga-Absteiger Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 14 Uhr), den SVS-Trainer Petr Paliatka noch stärker ansieht.



Zu dieser Einschätzung kam Steinbachs Trainer nach dem 2:2-Unentschieden der Eintracht in Kassel, welches er von der Tribüne aus verfolgte. "Das ist eine sehr erfahrene, abgezockte Mannschaft mit Regionalliga-Spielern. Was die Qualität der Einzelspieler angeht, ist das nochmal höher einzuschätzen." Auf Platz drei rangiert Stadtallendorf zur Zeit, vor zwei Wochen musste Aufsteiger Fernwald mit einer 1:5-Klatsche die Heimreise antreten.

Aus den Duellen gegen den SV Neuhof (3:2) und die SGB (0:0) schöpft man im Steinbacher Lager eine Menge Selbstvertrauen, weshalb man zuversichtlich sei, Paroli zu bieten. "Wir müssen genauso eine Einstellung bringen wie gegen Barockstadt und Neuhof. Da sind wir ans absolute Limit gegangen und haben deshalb auch was geholt", so Paliatka. Dieses Limit soll auch in Stadtallendorf erreicht werden.

"Schlimm ist es, wenn du verlierst und nicht sagen kannst, du hast alles gegeben", spricht Steinbachs Trainer vom Ziel für das Spiel. Wer das am Ende von sich behaupten kann, da hat Paliatka wohl wieder die Qual der Wahl, denn fehlen wird voraussichtlich niemand. Eine Luxussituation, mit der es sich deutlich einfacher zum Vorjahres-Regionalligisten reisen lässt. (tw) +++

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