Ein spontanes Konzert

"Spiel mich - so klingt Fulda" gemeinsam mit der Pianale 2019


Alle Fotos: Martin Engel

20.08.2019 / FULDA - Spiel mich: In der Fuldaer Innenstadt sind noch bis Ende August drei Klaviere aufgestellt. Jeder, der mag, kann auf diesen Straßenklavieren spielen, die Menschen dabei zum Mitmachen animieren, Zuhörer begeistern. Die Idee stammt von dem Briten Luke Jerram. 2008 fand die Aktion zum ersten Mal in Birmingham statt und seitdem wurden mehr als 1.700 Pianos in über 50 Städten weltweit aufgestellt. Ziel ist es, Menschen durch die Musik zu verbinden und zur Interaktion und Kommunikation anzuregen, einfach einmal so mitten im Alltag einen Moment innezuhalten, zu entschleunigen und den Klavierklängen zu lauschen.



Auf dem vollbesetzten Buttermarkt nutzten am frühen Montagabend vier Teilnehmer der „Pianale“ die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Uta Weyand-Schäfer erklärte: Viele Menschen haben noch nie von der Pianale gehört. Folglich wissen sie auch nicht, was für große Talente hier in unserer Region musizieren.“ Kurz fasste sie zusammen: „Vom 11. bis zum 28. August finden auch in diesem Jahr auf Schloss Hallenburg in Schlitz junge Künstler aus vielen verschiedenen Ländern zusammen. Die Pianale verbindet Interpretationskurse für Klavier mit Sprachkursen für Musiker sowie zahlreiche öffentliche Konzerte in einem erfolgreichen Konzept miteinander und bildet beste Voraussetzungen für die Weiterbildung und Zukunftsplanung von Pianistinnen und Pianisten.“

Edi Leib vom City Marketing Fulda trug weitere Informationen über die Klaviergestaltung bei. „Dieses Piano wurde von Auszubildenden der Stadt Fulda bemalt. Die Figur daneben ist eine Idee von Schülerinnen der Freiherr-vom-Stein-Schule.“ Dass die Aktion „Spiel mich“ so gut funktioniere, so Leib, sei auch den Klavierpaten geschuldet. „Nonno von der Eisdiele La Gelateria ist der Pate des Klaviers am Buttermarkt. Er kümmert sich darum, dass das Instrument nie nass wird und deckt es abends ab, um es vor Beschädigungen zu schützen.“Das Klavier in der Karlstraße wird von Klaus Illichmann (Antons) betreut und um das Klavier im Bahnhof kümmert sich Heidi Trott mit ihrem Team (Cafe Pappert).

Nach den Ansprachen zeigten die vier Talente von Schloss Hallenburg ihr Können. Wer das Konzert verpasst hat, sollte nicht traurig sein. Es gibt weitere Konzerte in der Region, Termine finden Sie hier. (mr) +++

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