Brand in Flüchtlingsunterkunft

Kriminalpolizei: Keine vorsätzliche Brandstiftung

Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Flieden-Rückers
Archivfoto: Christian Stadtfeld

14.08.2019 / FLIEDEN - Für sechs Tage war die Flüchtlungsunterkunft in Flieden-Rückers für polizeiliche Ermittlungen beschlagnahmt. Am Donnerstag stand der komplette Dachstuhl des Mehrfamilienhauses in Flammen. 27 der 48 insgesamt Hausbewohner, die zum Zeitpunkt des Feuers im Haus waren, konnten sich unverletzt ins Freie retten. Nun sind die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen.

"Es gibt keinerlei Anzeichen für eine vorsätzliche Brandstiftung", erklärt Polizei-Sprecher Dominik Möller auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS. Eine genaue Brandursache stehe zwar noch nicht fest, aber die Polizei ziehe einen technischen Defekt als möglichen Auslöser des Brandes in Betracht. Die Kriminalpolizei Fulda war zusammen mit Experten des Landeskriminalamte Hessenmit dem Fall betraut. (Julius Böhm) +++