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Steinbach holt ersten Punkt

Ein Unentschieden, für das es einer Standpauke bedurfte

Seine Ansage zur Pause fruchtete: Steinbachs Trainer Petr Paliatka.
Archivfoto: Bernd Vogt

06.08.2019 / BURGHAUN - Der erste Punkt ist eingefahren, rundum zufrieden war man beim Fußball-Hessenligisten SV Steinbach allerdings nicht. Das Unentschieden gegen Mit-Aufsteiger Rot-Weiß Walldorf (1:1) bedeutete zwar im zweiten Spiel den ersten Zähler, mit dem ersten Durchgang war Trainer Petr Paliatka allerdings gar nicht einverstanden und wurde in der Halbzeit deutlich.



"Die Stimmung in der Kabine war nicht so gut. Die Jungs haben selbst gemerkt, dass es so nicht geht", sollte Paliatka zu seinem Donnerwetter in der Umkleide sagen. Der Aufsteiger aus dem Mühlengrund fand nach der Klatsche in der Barockstadt (0:5) in den ersten 45 Minuten nicht ins Spiel und lag völlig zurecht nach Nils Herdts Treffer in Rückstand (27.). Denn die erste halbe Stunde gehörte voll und ganz den Gästen.

"Die ersten 20, 30 Minuten waren eine Katastrophe von uns. Wir haben uns sehr schlecht bewegt und haben uns den Schneid abkaufen lassen", sagte Palitaka. Nach der Ansage des Steinbacher Spielertrainers lief es für den SVS aber deutlich besser und erspielte sich nach dem Seitenwechsel Chance auf Chance. "Wir hatten in der zweiten Halbzeit zehn Torschüsse und keiner davon ist reingegangen", stellte Paliatka allerdings Schwächen im Abschluss fest.

Erst in der Schlussphase durfte der Aufsteiger einen Treffer bejubeln. Passenderweise trafen nicht die Steinbacher, sondern die Walldorfer ins Netz. Tobias Werther fälschte eine Flanke von Michael Wiegand in den eigenen Kasten ab und ermöglichte dem SVS im ersten Heimspiel einen Punktgewinn. Ein Zähler, für den es in der Halbzeitpause ein Donnerwetter des eigenen Trainers bedurfte. (the) +++

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