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Defensives Griesheim erwartet

Auf Kantersieg aufbauen: Barockstadt winkt Traumstart

Patrick Schaaf und die SG Barockstadt reisen zum SC Griesheim.
Archivfoto: Hendrik Urbin

01.08.2019 / FULDA - Geht es nach Sedat Gören, Trainer des Fußball-Hessenligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, baut seine Mannschaft den perfekten Start in die Saison am Samstag (15 Uhr) beim SC Griesheim aus. Die Viktoria, mit einer Niederlage gestartet, erwartet der Barockstadt-Trainer mit einer ähnlichen Ausrichtung wie zuletzt Steinbach in Fulda auftrat.



Passenderweise spielte Griesheim vergangenen Freitag gegen den VfB Ginsheim, denn so konnte Sedat Gören zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die beiden kommenden Gegner per Video unter die Lupe nehmen. "Die haben tief hinten drin gestanden und sind durch einen Konter früh in Führung gegangen. Es werden viele Spiele so sein", berichtet Gören über seine Erkenntnisse über den kommenden Gegner.

Trotz früher Führung musste sich Griesheim dennoch mit 2:4 geschlagen geben. "Das ist eine junge Mannschaft, die an sich glaubt", warnt Gören dennoch vor der Viktoria, die sich unter anderem mit den in Osthessen bekannten Dario Stange (ehemals Flieden) und Younes Bahssou (Borussia Fulda) verstärkten. Auch über die Außen machte der 48-Jährige Stärken bei Griesheim aus.

Weniger erfreut zeigte sich Gören von einigen Äußerungen von der Tribüne, die das kontrollierende Ballbesitzspiel der Barockstadt mit hämischem Applaus bedachten: "Wir hatten einen Plan, den Gegner müde zu laufen und Ballbesitz zu haben." Dies könne auch gegen Griesheim wieder an der Tagesordnung stehen, in der vergangenen Saison taten sich die Barockstädter häufig schwer, solche Abwehrreihen zu knacken.

Dennoch wünscht sich der SGB-Trainer mehr Tempo im Spiel, ist sich aber sicher, dass dies von Spiel zu Spiel besser wird. In der Zeit sollen auch einige Spieler noch fitter werden. "Einige haben noch Rückstand", erklärt Gören. Kevin Hillmann könnte ausfallen, seinen Kaderplatz wird der zurückkehrende Leon Pomnitz einnehmen. "Wir werden nicht viel ändern", gibt Sedat Gören preis. Der Auftaktsieg gibt ihm dafür auch Recht. (tw) +++

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