Der ADAC gibt Tipps
Wenn’s plötzlich krabbelt oder brummt: Biene, Spinne und Co. im Auto
Symbolbild: Pixabay
24.07.2019 / REGION -
Verirren sich Biene, Wespe, Spinne und Co. ins Wageninnere, kann es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommen. Ein Tier während der Fahrt hektisch aus dem Auto vertreiben zu wollen, ist keine gute Idee. Ein Unfall durch Ablenkung hat meist schlimmere Folgen als ein Insektenstich.
Wenn es während der Fahrt plötzlich krabbelt oder summt, empfiehlt Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen, Ruhe zu bewahren: „Der Fahrer sollte unbedingt versuchen, ruhig zu bleiben und sich weiter auf den Verkehr zu konzentrieren. Nicht in Panik geraten! Am besten kontrolliert das Tempo verringern, und am rechten Fahrbahnrand anhalten. Dabei die Warnblinkanlage einschalten.“ Oft hilft es, einfach die Fenster zu öffnen – meist findet das Insekt dann von selbst den Weg nach draußen. Wer den Wagen verlässt, sollte besonders vorsichtig sein und den nachfolgenden Verkehr sowie den Gegenverkehr im Blick behalten.
Für Allergiker hat Vorsorge Priorität. Ein für sie gefährliches Insekt darf gar nicht erst ins Auto kommen. In diesem Fall hilft es nur, die Fenster geschlossen zu halten und mit Klimaanlage zu fahren. Das gilt vor allem dann, wenn sie auf Autobahnen unterwegs sind und nicht sofort anhalten können. Schaden kann es auch nicht, vor Fahrtantritt zu kontrollieren, ob sich ein Insekt ins Auto eingeschmuggelt hat.
Allergiker sollten ihren Allergiepass und das Allergie-Notfallset stets griffbereit haben. Wer trotz Vorsichtsmaßnahmen gestochen wird und ausgeprägte allergische Symptome wie Atemnot, Hitzewallungen oder Schwächegefühl hat, sollte sofort den Notarzt rufen.