„Ich blicke absolut positiv zurück“
Marius Strangl verlässt Fulda: Ein Abschied mit gemischten Gefühlen
Archivfotos: Hendrik Urbin
01.07.2019 / FULDA -
174 Einsätze in der Regionalliga, 37 Spiele in der 3. Liga, 57 Begegnungen in Oberligen und vier Einsätze in der 2. Bundesliga: Marius Strangl (28) hat in seiner Laufbahn viel erlebt und war zuletzt in der Fußball-Hessenliga aktiv. Nach zwei Jahren in Fulda zieht es den gebürtigen Erlanger nun aus beruflichen Gründen nach Wiesbaden.
2017 wechselt der Mittelfeldspieler von der SpVgg. Bayreuth zum TSV Lehnerz, weil ihn sein Masterstudium im Bereich „Public Health“ nach Fulda führt. Unter Marco Lohsse steht Strangl in 30 Begegnungen auf dem Platz, markiert fünf Treffer – und verpasst die Relegation zur Regionalliga nur knapp.
„Ich werde den Verein aber weiterhin verfolgen und auch vorbeischauen, wenn es klappt“, sagt Strangl, der „absolut positiv“ auf seine zwei Jahre in Fulda zurückblickt – trotz der verpassten Relegation mit Lehnerz und den Startschwierigkeiten bei der Barockstadt. Wie es fußballerisch bei Marius Strangl weitergeht, ist hingegen noch offen.
„Ich muss erst einmal abwarten, wie sich die berufliche und familiäre Situation entwickelt. Ich denke, ich werde zunächst eine Pause einlegen, aber weiterspielen würde ich schon gerne“, lässt Strangl durchblicken, dem runden Leder weiter hinterher zu jagen. Sein Weg führt ihn nun aber erst einmal nach zwei Jahren in der Barockstadt in die Landeshauptstadt Wiesbaden. (the) +++