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Hessenliga-Rückblick (2)

Gegen Spitzenteams hui, gegen Konkurrenten pfui

Julian Rohde und der Hünfelder SV steigen nach einem Jahr Hessenliga wieder ab.
Archivfotos: Siggi Larbig

28.05.2019 / HÜNFELD - Seit dem vergangenen Wochenende ist die Fußball-Hessenliga-Saison auch endgültig vorbei, einzig die Entscheidung in der Aufstiegsrunde steht noch an. Der Hünfelder SV muss ein Jahr nach dem Aufstieg wieder den Abstieg in die Verbandsliga antreten. Dabei zeigten die Haunestädter besonders gegen Spitzenteams, was eigentlich in ihnen steckt. ON|Sport blickt auf die Saison 2018/2019 des Hünfelder SV zurück.



Das Highlight

Als Höhepunkte sind sicherlich die Spiele gegen die Spitzenteams der Liga zu nennen, gegen die der Hünfelder SV regelmäßig starke Spiele ablieferte. Siege gegen die SG Barockstadt (1:0) und den KSV Baunatal (3:2), Remis gegen Hessen Kassel (0:0) und Hadamar (1:1) und Alzenau (1:1). Und auch bei der kürzlichen Niederlage gegen Meister Gießen (0:3) sah der HSV nicht schlecht aus. Doch daran schließt sich gleich der Tiefpunkt der Saison an.

Der Tiefpunkt

Die 2:5-Niederlage gegen den VfB Ginsheim besiegelte den Hünfelder Abstieg, doch die Serie von fünf Spielen ohne einen einzigen Punkt von Ende März bis Anfang Mai, zum Teil gegen direkte Konkurrenten, wird nach einem guten Start aus der Winterpause deutlich mehr weh getan haben. Schon vor der Winterpause gab es eine Serie von acht Spielen, in denen nur ein Punkt gelang. Einige unnötig hergegebene Punkte fehlen dem HSV nun in der Endabrechnung.  

Der Lichtblick

Der Start aus der Winterpause machte Hoffnung, mit Siegen gegen Griesheim (2:1), Neu-Isenburg (1:0) und Ederbergland (2:1) schlug man direkte Konkurrenten und verbesserte die eigene Position im Abstiegskampf. Doch trotz den herben Niederlagenserien ist hier auch die Mannschaft hervorzuheben, die in der Rückserie wenige richtig schlechte Spiele bestritt und sich mit aller Kraft gegen den drohenden Abstieg stemmte.

Fazit

Letztendlich sprechen die Zahlen aus, woran es haperte. Mit 33 Toren hat der Hünfelder SV die mit Abstand harmloseste Offensive, lediglich zwei Punkte aus den letzten sieben Spielen kann man sich im Abstiegskampf nicht erlauben, weshalb der bittere Gang in die Verbandsliga nicht unverdient ist. Jedoch bleibt der Kader des Hünfelder SV weitestgehend zusammen und wird unter anderem mit Alexander Reith verstärkt. Es käme nicht überraschend, wenn der HSV in der Verbandsliga vorne mitmischt und einen erneuten Anlauf in Richtung Hessenliga unternimmt. (tw) +++

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