Bad Vilbel kommt zum Abschluss
HSV vor vorerst letztem Hessenliga-Auftritt
Archivfoto: Siggi Larbig
23.05.2019 / HÜNFELD -
Das vorerst letzte Spiel in der Fußball-Hessenliga steht für den Hünfelder SV auf dem Programm: Am Samstag (15 Uhr) empfängt der HSV den FV Bad Vilbel. Auch wenn es sportlich nach dem feststehenden Abstieg um nichts mehr geht, möchten sich die Gastgeber mit einem Sieg aus der Hessenliga verabschieden.
"Das sind wir den Zuschauern und allen, die sich in diesem Jahr im Umfeld engagiert haben, auch schuldig", macht HSV-Abteilungsleiter Mario Rohde vor dem Spiel gegen Bad Vilbel, das als Aufsteiger die Liga gehalten hat, klar. Es gelte, sich mit einem positiven Gefühl in die Sommerpause zu verabschieden. Eine erste Analyse, warum die Saison mit dem Abstieg endete, hätten die Verantwortlichen bereits gemacht.
"Die Tabelle lügt ja nicht und wenn man sich die geschossenen Tore ansieht, sieht man, dass das einfach zu wenig war", spielt Rohde auf die harmloseste Offensive der Liga an, hält aber fest: "Fußball ist ein Mannschaftssport, das hat nicht nur an den Stürmern gelegen." Ein Blick auf Hünfelds Ergebnisse zeigt, dass gerade in den direkten Duelle gegen die Abstiegskandidaten zu wenig geholt wurde.
"Da hat es stellenweise an Wille und der Einstellung gefehlt", stellte Rohde fest. Gegen Spitzenmannschaften wie Kassel, Barockstadt, Alzenau oder Baunatal stellte der HSV seine Tauglichkeit unter Beweis, gegen Mannschaften auf Augenhöhe wie Friedberg oder Flieden blieb der Aufsteiger unter seinen Möglichkeiten. "Daraus müssen wir die richtigen Lehren ziehen", verdeutlicht Rohde.