Mehr als 250 Ehrengäste

Klinikum Fulda feiert die Eröffnung des INO-Zentrums mit MP Volker Bouffier

Offizielles Gruppenbild im neuen Hybrid-OP (v.li.): Klinikum-Vorstand Priv.-Doz. Dr. Med. Thomas Menzel, Ministerpräsident Volker Bouffier, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Geschäftsbereichsleiter Bau Peter Neidhardt.
Fotos: Hendrik Urbin

15.05.2019 / FULDA - Das neue Intensiv-, Notfall- und Operationszentrum (INO) am Klinikum Fulda setzt Maßstäbe: 14 hochmoderne OP-Säle, 37.000 Quadratmeter Fläche und ein Investitionsvolumen von insgesamt 70 Millionen Euro verbessern die medizinische Versorgung in der Region. Für den Patienten sollen Hochleistungsmedizin und Komfort zusammengehen.

Am Dienstagnachmittag kamen mehr als 250 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Gesellschaft zusammen, unter ihnen auch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), um das INO feierlich zu eröffnen. "Wir freuen uns sehr, dass Sie heute hier bei uns im Klinikum sind", eröffnete Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstand des Klinikums Fulda, die Feierstunde. "Mit dem neuen INO-Zentrum setzen wir den technisch-architektonischen Maßstab für beste Medizin für die nächsten Dekaden." Mit diesen Worten hat Dr. Menzel die Bedeutung des Neubaus und der damit verbundenen grundlegenden Verbesserung der Abläufe im Klinikum gewürdigt.

Die Eröffnung des neuen INO-Zentrums sei "das sichtbare Zeichen des immanenten Wandels in der Medizin. Wir verbessern die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für zahlreiche Erkrankungen", nicht nur technisch, sondern vor allem durch eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen aus der Perspektive vieler medizinischer Disziplinen und unterschiedlicher Professionen, sagte Menzel: "Die Lebenserwartung und -qualität, aber auch die Ansprüche an den Komfort einer Behandlung und des Behandlungsumfeldes steigen stetig. Auch in unserem Krankenhaus, dass seit über 200 Jahren für die Menschen in der Region da ist."

"Nach Fulda zu kommen ist immer ein besonderer Anlass"; sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier. Es sei ein großer Tag für Fulda, das Klinikum, Osthessen und für das Land Hessen. "Heute gibt es Grund zur Freude und heute darf man stolz sein. Es ist ein Versprechen an die Zukunft." Er bedankte sich im Namen der Hessischen Landesregierung zum Ziel, die Leistungsfähigkeit des medizinischen Systems zu erhalten und zu stärken, damit die Patienten die bestmögliche Therapie erfahren können. Das Land Hessen hat dafür 55 Millionen Euro investiert. "Gesundheit ist nicht alles - aber ohne Gesundheit ist alles nichts."

Für Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Fulda gAG ist, ist das Klinikum als Maximalversorger für die medizinische Infrastruktur in Osthessen unverzichtbar. "Das neue INO-Zentrum ist der Beleg dessen, dass wir auch in Zukunft unseren Beitrag zu einer bedarfsgerechten medizinischen Versorgung in Osthessen leisten. Mit dem Erweiterungsbau stellen wir zugleich die Weichen, dass das Klinikum in bewährter kommunaler Trägerschaft bleiben kann", sagte Wingenfeld. "Kreativen Köpfen" gelinge es immer wieder, den äußerst beengten Raum an der Pacelliallee bestmöglich zu nutzen und zu gestalten. Kurze Wege bedeuteten Schnelligkeit und erleichtern Patienten und dem Fachpersonal den Austausch zwischen Fachdisziplinen. "Wir sind stolz auf die fast 3.000 Mitarbeiter und was diese für unsere Gesellschaft leisten."(Nina Bastian) +++