"Das war überragend heute"
Barockstadt-Signal gegen Kassel: Ein Fingerzeig für die Zukunft?
Archivfotos: Hendrik Urbin
06.05.2019 / FULDA -
Ein so deutliches Ergebnis hätte sich von den 1.300 Zuschauern in der Johannisau niemand vorgestellt. Der 6:2-Sieg der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz im Spiel der Fußball-Hessenliga gegen Hessen Kassel könnte dem KSV die Relegation zur Regionalliga gekostet haben. Für die Barockstadt könnte es ein Fingerzeig für die kommende Saison sein.
"Das war die Begegnung mit dem Hessenligameister 2020", hieß es nach dem Spiel in den Kommentaren auf der Facebook-Seite von Hessen Kassel. Sicherlich eine gewagte Prognose Anfang Mai 2019, doch die SG Barockstadt dürfte nicht erst nach dem 6:2-Erfolg gegen die Nordhessen erneut zum Kreis der Aufstiegsanwärter zählen. Das wissen auch die Spieler. "Wir wollen nächstes Jahr einiges erreichen und wir hoffen, dass wir was reißen können", sagte Patrick Broschke nach dem Spiel.
"Heute hat das geklappt, was wir die letzten Wochen moniert haben", sagte ein zufriedener SGB-Trainer Sedat Gören und sprach damit vor allem die Effizienz an. Schon vor dem Spiel wusste Gören, dass dieses Spiel dazu taugen könnte, ein Zeichen auch für die kommende Saison zu setzen: "Ich habe in der Kabine gesagt, dass wir gegen so einen starken Gegner ein Signal setzen können. Es war wichtig, so einen starken Gegner mit sechs Toren nach Hause zu schicken."
Ob die Kassel-Fans auch in der kommenden Saison für Stimmung in der Johannisau sorgen, ist noch offen - auch wenn die Ausgangslage nun schlechter geworden ist. Sedat Gören wird es herzlich egal sein, denn für ihn zählt, dass die spielerische Weiterentwicklung klar erkennbar ist. Doch der SGB-Trainer weiß auch, dass nicht jede Mannschaft so offensiv mitspielt wie Kassel. Und im kommenden Jahr werden es wohl noch weniger werden - denn das 6:2 gegen Hessen Kassel war ein Signal und ein Fingerzeig für die Zukunft zugleich. (tw) +++