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Eintracht Frankfurt - FC Chelsea 1:1 (1:1)

Mit viel Kampf und Glück: Jovic hält den Traum am Leben

Da gehen die Superlativen aus: Die Eintracht-Fans zauberten erneut eine gewaltige Choreo in die Commerzbank-Arena. Die Mannschaft zahlte es mit einem großen Kampf zurück und hat alle Trümpfe in der Hand, ins Finale einzuziehen
picture alliance/Promediafoto

03.05.2019 / FRANKFURT/M. - Großer Kampf von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt im Hinspiel des Europa League-Halbfinals gegen den FC Chelsea. Beim 1:1 (1:1) gegen die Engländer hielt die SGE lange Zeit gut mit, hatte zwischendurch aber auch viel Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Luka Jovic traf zur Führung, Pedro konnte vor der Pause ausgleichen.



Die Fans waren von Anfang an auf Betriebstemperatur, zauberten einmal mehr eine beeindruckende Choreographie ins Stadion und überzeugten mit Stimmgewalt. Es brauchte jedoch etwas, bis die Eintracht auf dem Feld ins Spiel fand, die Hausherren nahmen die Londoner dann aber unter Kontrolle. Die SGE wirkte wacher, konzentrierter und entschlossener. Folgerichtig auch das 1:0 durch Luka Jovic, der auf Vorarbeit von Filip Kostic per Kopf vollstreckte (23.).

In der Folge wirkte Chelsea entnervt, während die Hausherren das Geschehen vom eigenen Kasten weitestgehend fernhalten konnte. Kurz vor der Pause fielen die Gäste dann durch gute Chancen von Ruben Loftus-Cheek (42.) auf, zuvor hätte Pedro auch für eine rasche Antwort sorgen können (27.). In der 45. Minuten nutzte der Spanier ein Wirr-Warr nach einer Ecke und glich zum 1:1 aus.

Besser aus der Kabine kam dann der Champions League- und Europa League-Sieger von 2012 beziehungsweise 2013. Loftus-Cheek (54.) und David Luiz mit einem Freistoß an die Latte (60.) hatten sehr gute Möglichkeiten, auf 2:1 aus Sicht der Gäste zu stellen. Auf dieses Annähern reagierte Maurizio Sarri und brachte mit Eden Hazard den Topstar des FC Chelsea, der auch gleich an einigen Aktionen beteiligt war.

Einmal war er selber nah dran am Treffer, wurde aber geblockt (72.), wenig später bereitete er für David Luiz vor, dessen Kopfball Kevin Trapp festhalten konnte (76.). Doch auch die Eintracht sollte noch einmal gefährlich vor dem Tor von Kepa auftauchen, Kapitän David Abraham nickte einen Kopfball hauchdünn drüber (84.), Goncalo Paciencia wurde noch soeben geblockt (85.). Zuvor entschied der Schiedsrichter wohl zurecht nicht auf Elfmeter nach einem handverdächtigen Spiel von Olivier Giroud.

Ein Tor fiel nicht mehr, sodass es mit dem 1:1-Unentschieden endete und ins Rückspiel am kommenden Donnerstag an die Stamford Bridge geht. Im letzten Heimspiel der Saison in der Europa League rissen die Fans die Mannschaft einmal mehr mit. Auch wenn die Ausgangslage zunächst einmal für den FC Chelsea spricht, hat Eintracht Frankfurt alle Trümpfe in der Hand, ins Finale nach Baku einzuziehen. (tw) +++

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