Endspiel im Fußball-Kreispokal
Eiterfeld/Leimbach oder Steinbach: Wer darf vom Double träumen?
Archivfoto: Bernd Vogt
10.04.2019 / EITERFELD -
Stand das Endspiel im Fußball-Kreispokal Lauterbach/Hünfeld an, hieß die Paarung in schöner Regelmäßigkeit Hünfelder SV gegen SV Steinbach. In diesem Jahr ist das anders, denn am Mittwoch (18:30 Uhr) trifft der Kreisoberligist SG Eiterfeld/Leimbach auf den Verbandsligisten aus Steinbach und möchte den Favoriten auf heimischen Geläuf schlagen.
"Wir sind der Favorit und wollen dieser Rolle gerecht werden", redet SVS-Spielertrainer Petr Paliatka nicht um den heißen Brei herum. Doch aus eigener Erfahrung weiß Paliatka, dass Pokalspiele gegen unterklassige Gegner, dazu noch auf deren Geläuf, unangenehme Aufgaben sind. "Ich kann mich noch gut an die Spiele erinnern, als wir mit Steinbach als Bezirksoberligist Verbandsligisten aus dem Pokal geworfen haben", erinnert sich Paliatka - und möchte selbiges am Mittwochabend nicht erfahren.
"Ich hoffe, dass wir bis zur Halbzeit klare Verhältnisse geschaffen haben. Denn je länger es Unentschieden steht, umso schwieriger wird es für uns", weiß Steinbachs Spielertrainer, dass der Underdog Oberwasser bekommen würde, je länger er in Schlagdistanz zum Favoriten liegt. In ihren jeweiligen Ligen - Eiterfeld in der KOL Nord, Steinbach in der Verbandsliga - dürfen beide Mannschaften von der Meisterschaft träumen, doch ein mögliches Double wird es nur für einen der beiden Kontrahenten geben.
Während die Hausherren den schwerwiegenden Ausfall ihres scheidenden Spielertrainers Alin Cotan (Knie) verkraften müssen, stehen bei den Steinbachern Fragezeichen hinter den Einsätzen von Petr Kvaca und Sebastian Bott. "Trotzdem freuen wir uns auf dieses Finale", sagt Paliatka. Denn klar ist auch: das Derby und einstige Landesliga-Duell zwischen Eiterfeld und Steinbach wird einige Zuschauer an den Eiterfeld Hain locken. (the) +++