Duell der Tabellennachbarn
SG Barockstadt will Hadamar Platz vier streitig machen
Archivfoto: Hendrik Urbin
04.04.2019 / FULDA -
Mit dem Fußball-Hessenligisten Rot-Weiß Hadamar steht der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz erstmals seit einigen Wochen wieder ein Team gegenüber, das nicht nur nicht um den Klassenerhalt kämpft, sondern auch vor der SGB platziert ist. Ein Sieg am Samstag (15 Uhr) wäre von Nöten, um Hadamar nicht zu weit enteilen zu lassen und das Ziel Platz vier zu wahren.
Beim 5:4-Sieg von Hadamar gegen Türk Gücü Friedberg war SGB-Trainer Sedat Gören persönlich vor Ort, um sich eine Woche vor dem Duell ein genaues Bild von dem kommenden Gegner zu machen. Offensiv hat er dort einiges gesehen, ob allerdings die vier Gegentore, von denen drei in der Schlussphase fielen, Neuigkeiten liefern, darf bezweifelt werden. "Die haben sich am Ende vielleicht zu sicher gefühlt", war Görens Eindruck von Hadamar.
Die offensive Qualität dürfte dem SGB-Trainer schon zuvor bekannt gewesen sein, mit Yves Böttler und Jann Bangert, dessen Wechsel zum FC Gießen im Sommer unlängst bekannt wurde, versammeln sich 31 Saisontore in der Sturmspitze der Rot-Weissen. "Hadamar spielt nach vorne und vor allem spielen sie schnell nach vorne", so Gören, der mit seiner Mannschaft im drittletzten Heimspiel und vorletzten in der Johannisau aber wie gewohnt dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen will.
Fraglich für das Spiel sind Sebastian Sonnenberger, Marcel Trägler und David Wollny, die allesamt krank sind. Aykut Bayar hat weiterhin schmerzen, Marcel Mosch bekam in der zweiten Mannschaft einen Schlag ab. Zurückkehren werden hingegen wieder Christopher Bieber, Miguel Torcuatro und Dominik Crljenec. "Hadamar ist eine Mannschaft, die an guten Tagen jeden schlagen kann. Wir wollen beweisen, dass wir dagegen halten können", sagt Gören und verspricht ein interessantes Spiel in der Johannisau. (tw) +++