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Verfolgerduell gegen Friedberg

Eddersheim-Pleite soll HSV nicht aus der Bahn werfen

Marcel Dücker und der Hünfelder SV sind gegen Tabellennachbar Türk Gücü Friedberg gefordert
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

04.04.2019 / HÜNFELD - Die Niederlage gegen den FC Eddersheim war für den Fußball-Hessenligisten Hünfelder SV zwar schmerzlich, doch noch immer ist der Kampf um den Klassenerhalt so eng, dass eine Reaktion für ein freundlicheres Bild in der Tabelle sorgen kann. Diese Reaktion soll am Samstag (15 Uhr) gegen Türk Gücü Friedberg folgen, wenn für den HSV erneut ein Heimspiel ansteht.



Der Mitaufstieger aus Friedberg liegt punktgleich, aber in der Tabelle einen Platz hinter dem Hünfelder SV. In der Vorwoche glückte beinahe eine furiose Aufholjagd, 1:5 lag Türk Gücü gegen Rot-Weiss Hadamar zurück, musste sich am Ende dennoch mit 4:5 geschlagen geben. Dass dieses Spiel die Stärken und Schwächen der Gäste etwas offen legte, sieht auch Hünfelds Abteilungsleiter Mario Rohde so, relativiert aber schnell.

"Davon darf man sich nicht blenden lassen. Das sind alles Momentaufnahmen, gegen uns können sie schon wieder etwas ganz anderes zeigen." Das Hinspiel gewann Hünfeld mit 1:0, ein ähnliches Ergebnis würden sie in der Haunestadt angesichts der Tabellenlage und der Niederlage in der Vorwoche selbstredend direkt unterschreiben. "Für beide steht sehr viel auf dem Spiel. Wir müssen das Spiel einfach gewinnen", so Rohde deutlich.

Die 2:3-Niederlage gegen den FC Eddersheim war schmerzlich, weil eigene Fehler zu dieser führten. Dennoch hat die Pleite das positive Gesamtbild aus den bisherigen Spielen des Jahres nicht sofort eingerissen. "Die Niederlage hat uns nicht aus der Bahn geschmissen. Die Stimmung ist gut und die Jungs wissen, worum es geht", so Rohde. Von diesen Jungs wird Daniel Kornagel aufgrund eines Zehbruchs fehlen, ansonsten steht Dominik Weber bislang derselbe Kader aus der Vorwoche zur Verfügung. 

Wichtig sei es, die Fehler aus der Vorwoche abzustellen. "Es waren zu viele einfache Fehler im letzten Drittel, dann hat es der Gegner auch nicht mehr weit. Wenn wir die abstellen, bin ich guter Dinge", zeigt sich Rohde optimistisch, auch das zweite Spiel der Saison gegen Türk Gücü zu gewinnen. Er könnte gleichbedeutend mit dem Sprung aus den Abstiegsplätzen sein, auch wenn der Rechenschieber bei Mario Rohde und dem Hünfelder SV noch in der Kiste bleibt. (tw) +++

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