Abseits-Ärger hat kein Nachspiel
Hosenfelder Gang vors Sportgericht vom Tisch
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)
05.04.2019 / HOSENFELD -
Die Spvgg. Hosenfeld verzichtet auf einen Gang vor das Regionalsportgericht: Matthias Münker, Vorstandssprecher des Fußball-Gruppenligisten, erklärte, man werde keine sportjuristischen Schritte einleiten. Auslöser für Hosenfelds Überlegungen war der Petersberger Ausgleich, als die Hosenfelder einen Abseitspfiff des Schiedsrichter wahrgenommen haben wollen und das Spielen einstellten.
"Ein Ball kam von halblinks in Richtung unseres Strafraums, der Assistent winkt Abseits, der Schiedsrichter pfeift auch und unsere Spieler haken die Situation logischerweise ab. Die Petersberger haben den Ball noch ins Tor geschossen – und plötzlich gibt der Referee das Tor zu unserem Entsetzen", schilderte Spvgg.-Trainer Rodoljub Gajic gegenüber der "Torgranate" die Szene, in der sich Hosenfeld maßgeblich benachteiligt sah.
Dass es durchaus Überlegungen gab, solch einen Schritt zu gehen, bestätigte Matthias Münker gegenüber ON|Sport, man wolle die Sache jedoch so wie sie ist jetzt akzeptieren. "Von unserer Seite aus geht der Petersberger Sieg in Ordnung, es war auch keine Überlegung gegen Petersberg. Die Entscheidung wurde vom Schiedsrichter so getroffen und das akzeptieren wir", zeigt sich die Spvgg. sportsmännisch. (the/tw) +++