Sauerbrunnen statt Wittiggrund
Zieht Künzell mit Ehrenberg gleich?
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)
29.03.2019 / REGION -
Ob im Abstiegskampf oder im Rennen um die Relegation: in der Gruppenliga wird es immer spannender. Währen der FSV Thalau gegen die SG Schlüchtern/Elm erneut punkten kann, will die SG Ehrenberg im Spiel gegen die TSV Künzell den zweiten Tabellenplatz unbedingt verteidigen. In der Partie zwischen der SG Festspielstadt/Spvgg. Hersfeld und der SG Kerzell geht es hingegen um wichtige Punkte gegen den Abstieg.
FSV Thalau – SG Schlüchtern/Elm (Samstag, 15 Uhr)
Auswärtsspiel statt Heimspiel für den FSV Thalau. Statt im heimischen Wittiggrund wird der FSV Thalau die SG Schlüchtern/Elm am Samsatg auf dem Platz der TSG Lütter empfangen. Der Grund ist einfach: „Unser Rasen wurde im November erst neu angelegt, dementsprechend dünn ist die Oberfläche. Würden wir spielen, dann wäre der Flurschaden zu groß und die Arbeit umsonst gewesen“, erklärt FSV-Coach Jörg Meinhardt. „Wir bedanken uns jetzt schon bei der TSG Lütter für die Unterstützung.“ Gespielt wird also „Am Sauerbrunnen“ statt im Wittiggrund.
„Ich glaube, dass der Relegationsplatz begehrter als der Aufstiegsplatz ist. Das liegt aber daran, dass es nur eine Mannschaft verdient hat direkt aufzusteigen und das ist eben die SG Bad Soden“, sagt Meinhardt, dessen Mannschaft erst einmal gegen die SG Schlüchtern/Elm erfolgreich sein muss. „In den letzten Spielen hat uns Schlüchtern nicht gerade gelegen“, erinnert sich Meinhardt und spricht damit die 2:4-Niederlage im Hinspiel an.
SG Ehrenberg – TSV Künzell (Sonntag, 15 Uhr)
Den letzten Spieltag würde die SG Ehrenberg am liebsten vergessen. Gegen die abstiegsbedrohte Helvetia aus Kerzell verlor die Mannschaft von Robert Schorstein nicht nur 0:3, sondern auch Michael Geier durch eine rote Karte. „Das war ein Spiel, das ich selten so erlebt habe. Die Jungs haben das auch eigentlich gut gemacht“, erinnert sich Schorstein. Durch zwei Strafstöße lag die SGE binnen zwei Minuten hinten und verlor am Ende 0:3.
Gegen die „richtig gute Mannschaft“ aus Künzell muss Schorstein nur sicher auf den rotgesperrten Michael Geyer verzichten.
SG Festspielstadt/Spvgg. Hersfeld – SG Kerzell (Sonntag, 15 Uhr)
„Wir kennen Kerzell und werden sie definitiv nicht unterschätzen. Immerhin haben wir dieses Jahr schon eineinhalb Mal gegen sie gespielt“, macht Festspielstadts Trainer Roman Prokopenko vor dem wichtigen Spiel gegen die Helvetia klar. Auf Grund von Unwetter wurde die erste Partie zwischen den beiden Mannschaften abgebrochen. Das Nachholspiel gewann die Helvetia mit 3:1.
Denn während Kerzell in der letzten Woche einen überraschenden 3:0-Sieg gegen die SG Ehrenberg einfuhr, sind die Festspielstädter bisher sieglos geblieben. „Wir haben einen unglücklichen Start erwischt“, reflektiert auch Prokopenko, „wir müssen dringend ein Zeichen setzen.“ (fvo) +++