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Para-Cheerleading

DAFKS bietet weitere Inklusions-Sportgruppe an


Symbolbild: Pixabay

19.02.2019 / FULDA - Neben seinen vielen Sportangeboten bietet der Deutsch-Amerikanische Freundschafts-, Kultur- und Sportvereins (DAFKS) auch Cheerleading an. Bei den „DAFKS Fulda Stars“ wird nun eine weitere Gruppe ins Leben gerufen – das Para-Cheerleading. Wie Winfried Jäger, Präsident des DAFKS mitteilte, fördere der Verein damit den weiteren Ausbau des Inklusions-Sports. Teilnehmen könne jeder, der Interesse hat.



Mit Anna Margraf und Heide Joost stehen dem DAFKS qualifizierte Ausbilderinnen zur Verfügung. In der Para-Cheerleading-Gruppe seien Mädchen und Jungen sowie jungebliebene Erwachsene aufgerufen, mitzumachen. Die Trainingseinheiten finden Montag und Freitag 15 bis 17 Uhr in der Astrid-Lindgren-Schule in Fulda-Galerie statt. Cheerleading sei ein Leistungssport, der eine Mischung aus Kunstturnen, Pyramidenbauen, Stunten und Cheeren (Anfeuern) ist, aber auch Cheerdance komme beim DAFKS zum Einsatz.

Para-Cheer werde die Möglichkeit bieten, das Cheerleading in einer gemeinsamen Gruppe aus behinderten und nicht behinderten Menschen, aber auch Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ausgeübt werden kann. Dazu werden mit den Trainern und Sportlern klassischen Elemente des Cheerleadings, wie Sprünge, Tänze, Hebefiguren (Stunts) und Turnen (Tumbling) angepasst, um alle Teilnehmer in eine Choreographie einzubinden. Um dies zu ermöglichen, werden die Stärken und Schwächen jedes Mitgliedes berücksichtigt, egal ob mit oder ohne beziehungsweise mit welcher Art von Behinderung. 

Das Para-Cheer-Konzept soll im Cheerleading und Cheerdance Verband Deutschland e.V. (CCVD) ab der Saison 2019/2020 ein Bestandteil der regulären Wettkämpfe auf Landes- und Bundesebene sein, nachdem es bereits 2017 erstmalig auf internationale Ebene bei den Cheerleading World Championships von der International Cheer Union ausgelegt wurde. Ziel sei es, bei den DAFKS Cheerleader ein Team aufzubauen, welches auch an Meisterschaften teilnehmen kann. Aber nicht nur an Meisterschaften solle dieses Projekt vorgestellt werden, sondern auch bei ganz normalen Auftritten. (pm/the) +++


Foto: Privat

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