Letztes Heimspiel am vierten Advent

"Aufschwung fortführen": Maberzell will sich selbst beschenken

Voller Einsatz für den sechsten Saisonsieg? Wang Xi und Maberzell empfangen Bad Königshofen.
Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)

20.12.2018 / FULDA - Letzter Auftritt des Jahres für Tischtennis-Bundesligist TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell: Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Osthessen in der heimischen Wilmingtonhalle auf den TSV Bad Königshofen und wollen sich mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschieden. Zudem lockt der Verein mit einem Angebot an das junge Publikum.

Denn alle Kinder unter 18 Jahren erhalten freien Eintritt, eine große Tombola mit attraktiven Preisen rundet das Rahmenprogramm zum letzten Heimspiel ab. "Die Halle wird voll werden, wir freuen uns auf einen schönen Jahresausklang", blickt Claus-Dieter Schad, Vizepräsident des TTC, dem Duell mit dem Klub aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld mit Vorfreude entgegen.

Aus sportlicher Sicht treffen zwei Tabellennachbarn mit dem gleichen Punktestand aufeinander. Mit 10:14-Zählern rangiert Maberzell auf Platz sechs, Gegner Bad Königshofen ist auf dem achten Platz notiert. "Wir wollen den sechsten Platz verteidigen und zumindest die Chance auf die Play-Offs wahren", gibt Schad die Marschroute vor. Mit einem 3:1-Erfolg in Bremen beendete Maberzell jüngst seinen Negativlauf, nun soll gegen die Mannschaft um Eigengewächs Kilian Ort nachgelegt werden.

Ort und Oikawa im Blick haben

Vor allem auf Ort und den Japaner Mizuki Oikawa gelte es, so Schad, ein Auge zu werfen. "Sie können einem das Leben schwer machen", weiß Schad. Ort scheint sich vor allem gegen Abwehrspieler verbessert zu haben und Oikawa ist mit einer 14:4-Bilanz auf dem dritten Platz der TTBL-Rangliste zu finden. "Er ist für zwei Punkte gut", zollt Schad Bad Königshofens Spitzenspieler Respekt.

Maberzell hingegen möchte den Aufschwung nach dem Sieg gegen die Werderaner nutzen, um nach einer nicht immer einfachen ersten Halbserie einen versöhnlichen Abschluss zu feiern. Nach überstandener Grippe dürfte Wang Xi wieder mit von der Partie sein. Für ihn durfte in Bremen Thomas Keinath an die Platte, der mit einem 3:0 im ersten Duell gegen Hunor Szöcs den Grundstein legte. Am vierten Advent und einen Tag vor Heiligabend soll Maberzells Aufschwung fortgesetzt werden. (the) +++