Im Keller werden die Krallen ausgefahren
Es liegt an Ehrenberg: Ist die SG Bad Soden noch aufzuhalten?
Archivbilder: Jonas Wenzel (Yowe)
02.11.2018 / REGION -
Bereits am Freitagabend geht es in der Fußball-Gruppenliga los: Die Spvgg. Hosenfeld empfängt auf ihrem B-Platz die SG Oberzell/Züntersbach zum Flutlichspiel. Am Samstag werden schließlich im Tabellenkeller die Krallen ausgefahren. Während der RSV Petersberg den SV Teutonia Großenlüder empfängt, findet in Rothemann das Derby der Gegensätze statt - der FSV Thalau ist zu Gast. Das Kracher-Spiel steigt jedoch am Sonntag auf der Bad Sodener Bornwiese. Spitzenreiter Bad Soden bittet Verfolger Nummer eins Ehrenberg zum Tanz.
Spvgg. Hosenfeld – SG Oberzell/Züntersbach (Freitag, 19 Uhr)
TSV Rothemann – FSV Thalau (Samstag, 14:30 Uhr)
Vor heimischer Kulisse soll das Ergebnis jedoch nicht so deutlich ausfallen. „Wir wollen läuferisch und kämpferisch dagegenhalten. Wenn wir so eine Mischung an den Tag legen, wäre das viel wert“, so Anli, der bis auf den verletzten Fabian Bug auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.
RSV Petersberg – SV Teutonia Großenlüder (Samstag, 14:30 Uhr)
Gegen den SV Teutonia Großenlüder soll es am Samstag ebenso laufen. „Wir haben in Großenlüder 0:4 verloren und wollen diese Niederlage am besten ausgleichen“, so der RSV-Coach, der am Samstag auf Adrian von Pazatka-Lipinski (beruflich verhindert) verzichten muss. Zurück im Team sind derweil Tim Ströder, der seine Rot-Sperre abgesessen hat, und Jannes Ehresmann.
SG Bad Soden – SG Ehrenberg (Sonntag, 14:30 Uhr)
Es ist das Kracher-Spiel der Fußball-Gruppenliga. Tabellenführer Bad Soden empfängt den Tabellenzweiten SG Ehrenberg. Während die Sprudelkicker noch immer ungeschlagen sind, musste die SG Ehrenberg am vergangenen Wochenende die zweite Saisonniederlage hinnehmen. Mit 0:2 verlor die Mannschaft von Spielertrainer Robert Schorstein gegen den FSV Thalau.
Was er meint? „Der Ball soll laufen und der Gegner soll nicht zur Entfaltung kommen“, erklärt der Coach, der trotzdem um die Stärken der Rhöner weiß: „Es wird nicht einfach, denn Ehrenberg hat viel Erfahrung in ihrer Mannschaft.“ Immerhin ist die SG Ehrenberg mit 35 Punkten Sodens Verfolger Nummer eins. (fvo) +++