Nach drei Siegen aus vier Spielen
Barockstadt in der Zuschauerrolle: Gören kommt Pause ungelegen
Archivfoto: Hendrik Urbin
31.10.2018 / FULDA -
Vier Spiele, drei Siege, Sprung auf Platz acht: Die Lage beim Fußball-Hessenligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat sich nach dem Trainerwechsel von Alfred Kaminski zu Sedat Gören etwas entspannt. Nach zwei Siegen in Serie sind die Barockstädter am kommenden Wochenende spielfrei, ehe das Derby gegen den Hünfelder SV ansteht.
Wirklich glücklich über die kleine Pause ist SGB-Trainer Sedat Gören aber nicht. "Der eine oder andere Spieler kann sich zwar etwas regenerieren", so der Ex-Profi, "aber es wäre besser gewesen, wenn wir im Rhythmus bleiben könnten. Zuletzt lief es ja ganz gut." Erst am Freitag, den 9. November, sind seine Barockstädter wieder im Einsatz. In der Johannisau gastiert Aufsteiger Hünfeld, der zu Saisonbeginn die Barockstadt geschlagen hat (1:0).
"Natürlich wollen wir offensiven Fußball anbieten", sagt der SGB-Trainer, "aber die vielen Gegentore sind sehr ärgerlich." Besserung hat Sedat Gören beim jüngsten 5:1 in Neu-Isenburg erkannt. Zwar zog die Spvgg. nach zwei Minuten durch einen Freistoß von Johannes Günther in Führung, in der Folge ließ die Barockstadt aber nichts mehr zu. "Mit der Leistung in der Defensive war ich diesmal zufrieden", lobt Gören seine Elf.
Das Programm scheint machbar, bis auf Tabellenführer FC Gießen trifft die Barockstadt auf hinter der SGB notierte Mannschaften. Zunächst aber steht ein spielfreies Wochenende auf dem Plan. "Diese Woche trainieren wir vier Mal, aber am Wochenende haben die Jungs komplett frei - das haben sie sich verdient", schildert Gören die Planungen für die nächsten Tage. Mit neun Punkten aus vier Spielen hat der Ex-Profi einen gelungenen Einstand hingelegt und für ein wenig Ruhe in der Johannisau gesorgt. (the) +++
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Archivfoto: Jonas Wenzel (Yowe)