Dritter Demenz-Info-Tag

"Gemeinsam geht es leichter" - Hilfe bei einer Demenz-Erkrankung


Fotos: Miriam Rommel

23.09.2018 / FULDA - "Gemeinsam geht es leichter" - unter diesem Motto stand der dritte Demenz-Info-Tag unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, zu dem das Demenz-Forum Fulda am Samstag in die Aula der Dalbergschule einlud.



Demenz kann jeden treffen. Eine erhöhte Vergesslichkeit und Probleme bei der zeitlichen Orientierung sind erste Anzeichen der am meisten verbreiteten Form, der Alzheimer-Demenz. Oft leiden die Betroffenen an einer depressiven Verstimmung, viele Alltagssituationen überfordern sie. Räumliche Orientierungsschwierigkeiten und Sprachprobleme in Form von Wortfindungsstörungen kennzeichnen die Krankheit im weiteren Verlauf. Im fortgeschrittenen Stadium verlieren die Erkrankten die Kontrolle über den eigenen Körper oder das restliche Sprachvermögen, auch das Erkennen der engsten Angehörigen ist oft nicht mehr möglich.

Im Vorfeld einer Demenz sind oft psychische Störungen zu beobachten, die häufig kaum von denen einer Depression unterschieden werden können, wie zum Beispiel der Verlust der Eigeninitiative und von Interessen, Reizbarkeit, ein Gefühl der Überforderung oder ein Verlust der affektiven Schwingungsfähigkeit.

Im Demenz-Forum haben sich verschiedene Träger, Organisationen und Institutionen aus Stadt und Kreis zusammengeschlossen, die sich mit dem Thema Demenz auseinandersetzten, Aufklärung leisten und Hilfe vielfältiger Art anbieten. Denn gerade für die Angehörigen beginnt mit Bekanntwerden der Erkrankung oft eine regelrechte Odyssee. Beim Info-Tag standen 21 Einrichtungen für Fragen und Gespräche zum Thema Demenz zur Verfügung: von der Selbsthilfegruppe über den Facharzt, Pflegedienst, Betreuungsdienst bis hin zur Tagespflege und vollstationären Pflegeeinrichtung waren Fachkräfte vertreten. Ergänzend dazu fanden zwei Vorträge von Experten statt. (Miriam Rommel) +++

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