Neuhof empfängt Eschwege
Zwei Absteiger, zwei Tabellenregionen: Steinbach fordert Vellmar
Archivbilder: Bernd Vogt
17.08.2018 / BURGHAUN / NEUHOF -
Klare Ausgangslage im Duell der Hessenliga-Absteiger: Während der OSC Vellmar schwach in die Verbandsliga-Saison gestartet ist, steht der SV Steinbach an der Tabellenspitze. Nach dem Derbysieg gegen den SV Neuhof soll der nächste Sieg am Mühlengrund her. Für den SVN hingegen steht nach der Niederlage der nächste schwere Brocken bevor.
SV Steinbach - OSC Vellmar (Sonntag, 15 Uhr)
Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den SV Neuhof am Mittwochabend sagte Steinbachs Spielertrainer Petr Paliatka über die Stimmung im Mühlengrund folgendes: "Ich fühle mich endlich wieder wie zu Hause." Denn der SV Steinbach lebt wieder. Mit einem Unentschieden gegen dem SV Kaufungen, Siegen gegen SV Weidenhausen und dem CSC Kassel sowie dem jüngsten 2:1-Derby-Erfolg gegen den SV Neuhof ist meldete sich der SV Steinbach zurück.
Schaut man sich die Statistik an, dann wird deutlich, dass in den Begegnungen mindestens fünf Tore fielen. "Fünf Tore wären schön, aber wenn für uns", schmunzelt Paliatka, der am Sonntag auf Lukas Gemming (Meniskusriss, sowie Kreuz-und Innenbandzerrung) sowie auf die Langezeitverletzten Fabian Koch, Pascal Manß, Markus Schaub und Max Schäfer. Hinter Dominik Hanslik steht noch ein Fragezeichen.
SV Neuhof - Spvgg. Eschwege (Sonntag, 15 Uhr)
Nach der ersten Niederlage gegen den SV Steinbach ist für den SV Neuhof und Alexander Bär Wunden lecken angesagt. "Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt. Jetzt müssen wir psychologisch Hand anlegen", spricht der SVN-Trainer von geknickten Spielern. Doch Bär ist davon überzeugt, dass die Köpfe der Spieler bis Sonntag wieder frei sind, denn trotz der Niederlage beim immerhin jetzt Tabellenführer stehen sechs Punkte aus drei Spielen zu Buche. "Die Mannschaft ist im taktischen Bereich sehr gut, sogar weiter als ich dachte", lobt Bär sein Team.