Übergabe an Gemeinde

Startschuss für Carsharing Projekt mit drei Pkw von Autohaus Jakob

v.l.: Carsten Froß (Bürgermeister Petersberg), Peter und Benjamin Jakob
Fotos: Moritz Pappert

11.08.2018 / PETERSBERG - Das aus vielen Großstädten bekannte Projekt "Carsharing" gibt es nun auch in Fulda. Das Autohaus Jakob hat am Freitag einen nagelneuen Nissan Micra an die Gemeinde Petersberg übergeben. Dieses Pilotprojekt, welches mit drei Autos startet, wird vom Autohaus Jakob zusammen mit der Firma Flinkster erstmals in Fulda angeboten.

"Das Autohaus Jakob kam auf die Gemeinde zu und hatte die Idee, Carsharing in die Region zu holen. Da wir hier in Petersberg einen zentralen Standort haben, stimmten wir sofort zu", erklärt Petersbergs Bürgermeister Carsten Froß (CDU). Künftig wird ein Standort in der Tiefgarage unter dem Rathaus Petersberg sein. Von hier kann jeder das Auto mieten - Voraussetzung ist die vorherige Registrierung über www.movio-carsharing.de . "Da die Gemeinde das Auto ebenfalls nutzen wird, profitieren alle davon. Außerdem ist es umweltfreundlicher. Auch deshalb werden wir im nächsten Jahr für die Gemeinde zwei E-Bikes statt eines Dienstwagens anschaffen", so Froß weiter. Die Standorte der beiden anderen Fahrzeuge (Nissan Micra und Jeep Renegade) stehen noch nicht fest. "Wir sind aber im Gespräch, sodass wir zentrale Standorte wie die Hochschule oder den Bahnhof in Fulda nutzen können", erklärt Geschäftsführer Benjamin Jakob.

Und so funktioniert Carsharing: Nach der Registrierung über das Online-Portal bekommt man eine Kundenkarte. Diese bekommt man entweder per Post zugesendet oder sie liegt beim Autohaus zur Abholung bereit. Online kann man sehen, welches Fahrzeug frei ist und es buchen. Die Freischaltung am Auto und Bezahlung erfolgt mit der Karte über das Autohaus. So kostet beispielsweise eine Tour vom Bahnhof Fulda zur Wasserkuppe für fünf Stunden rund 30 Euro. In diesem Preis ist sowohl Benzin als auch Versicherung enthalten. Wenn man das Auto tankt, bekommt man als Dankeschön eine Vergünstigung des Mietpreises. Nach jeder Tour stellt man den Wagen einfach wieder am Anfangsstandort ab.

"Alle zwei Wochen werden die Wagen von einem Mitarbeiter von uns geprüft. Wir haben jetzt erst einmal drei Autos, können uns aber vorstellen bei Erfolg mit mehr Fahrzeugen weiterzumachen. Wichtig ist, dass es für alle zugänglich ist, günstig und dass jeder mit den Autos zurechtkommt", erklärt Benjamin Jakob. (Moritz Pappert) +++