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TSV Kalkobes - Hessen Hersfeld 0:6 (0:4)

Oelschläger verabschiedet sich mit Pokal und Doppelpack

Hohe Kunst im Pokalfinale: die SG Hessen Hersfeld "entzauberte" den TSV Kalkobes deutlich
Fotos: privat

09.06.2018 / BAD HERSFELD - Die SG Hessen Hersfeld hat sich eindrucksvoll den Kreispokal Hersfeld-Rotenburg gesichert. Gegen den TSV Kalkobes gewann die SG klar und deutlich mit 6:0 (4:0) und krönt sich zwei Wochen nach Saisonende zum Pokalsieger. Als Spieler des Spiels hoben die Hersfelder Dominik Oelschläger hervor, der in seinem letzten Spiel doppelt traf.



"In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor", sagte Oliver Wiedemann, Vorstand Kommunikation und Schriftführung der Hersfelder, nach dem Spiel. Bereits früh gingen die Gäste auf dem Rasenplatz in Kalkobes mit 2:0 in Führung. "Ab dann war es klar, wie das Spiel laufen wird", so Wiedemann, der auch aus diesem Grund von einer absolut fairen Partie sprach. Neben dem schnellen 1:0 durch Baran Demir (5.) per Abstauber gelang Oelschläger der erste Streich des Tages (11.).

"Den Dominik Oelschläger kann man sicherlich hervorheben. Ihm ist das Kunststück gelungen, in seinem letzten Spiel noch einmal als Kapitän aufzulaufen und zwei Tore zu schießen", berichtete Wiedemann über den scheidenden Akteur der SG, den es beruflich nach Frankfurt zieht. Für die weiteren Treffer im ersten Durchgang sorgten Tim Emmerich von außerhalb des Strafraums (26.) und Yasin Kahya (32.).

Im Vorfeld sorgte die relativ kurzfristig angesetzte Partie für Misstöne. "Das Spiel sollte nicht mit Relegationsspielen überschneiden und Samstag und Sonntag hat es wohl terminlich nicht gepasst", so Wiedemann, der anfügt: "Ich bin ein Freund von festen Terminen". Das merkte man auch an den Zuschauerzahlen, denn gerade einmal 60 Besucher wurden Zeuge des Pokalfinals. "Im Mai wären es sicherlich mehr gewesen", ist sich Wiedemann sicher.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich etwas ausgeglichener, denn die SG Hessen Hersfeld, die ab der kommenden Saison ohne die Spvgg Hersfeld und mit dem SVA Bad Hersfeld als SG Festspielstadt Bad Hersfeld antritt, nahm aufgrund des klaren Zwischenergebnisses etwas den Fuß vom Gas. Doch bevor die Gäste ein, zwei Gänge runter schalten konnte, kamen sie durch ein Eigentor von Colin Müller zum fünften Treffer (47.).

So war der letzte Höhepunkt noch einmal Dominik Oelschläger vergönnt, der einen Handelfmeter verwandelte und so das halbe Dutzend voll machte (86.). "Der Sieg ist auch in der Höhe verdient", sagte Wiedemann. Nach einer langen Saison können beide Teams die - nun kurze - Sommerpause angehen. Aus dieser wird die SG Hessen Hersfeld wie bereits bekannt verändert herausgehen. (tw)

DIE STATISTIK ZUM SPIEL

TSV Kalkobes: Philipp Grafe - Dennis Apel, Tobias Deiseroth, Colin Müller, Chris Jakob, Alexander Mironenko, Robin Rüger (46. Dushko Petrov), Ashequllah Noori, Alexander Stezjuk, Marvin Jakob, Niklas Wagner (46. Robin Lutter).

SG Hessen Hersfeld: Ivica Madzar - Benjamin Augustin (46. Roman Prokopenko), Andreas Rakk, Adrian May, Daniel Pfalzgraf, Tim Emmerich, Dominik Oelschläger (42. Philipp Prokopenko), Emmanuel Crawford (46. Bojan Kostadinov), Yasin Kahya, Lukas Müller-Siebert, Baran Demir.

Schiedsrichter: 
Nico Eberhardt (Besse).

Zuschauer: 
60.

Tore: 
0:1 Baran Demir (5.), 0:2 Dominik Oelschläger (11.), 0:3 Tim Emmerich (26.), 0:4 Yasin Kahya (32.), 0:5 Colin Müller (47., Eigentor), 0:6 Dominik Oelschläger (86.). +++

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