Bergung dauert den ganzen Tag

Sattelzüge nach Unfall auf A4 ineinander verkeilt - zwei Fahrer verletzt


Fotos: Kevin Deiß

31.05.2018 / GERSTUNGEN - Auf der Autobahn A4 hat sich in der vergangenen Nacht gegen 01:00 Uhr ein folgenschwerer Lkw-Unfall eriegnet, dessen Nachwirkungen in Form von Bergungs- und Aufräumungsarbeiten bis in den frühen Donnerstagabend andauern werden. Autofahrer werden gebeten, möglichst den linken Fahrstreifen im Bereich der Unfallstelle - das sind etwa 900 Meter vor der Abfahrt Wommen - zu benutzen.



Nach ersten Polizeiinformationen hatte kurz vor der Abfahrt Wommen ein deutscher Lkw wegen eines technischen Defektes auf dem Standstreifen angehalten. Offensichtlich aus Unachtsamkeit kam dann ein polnischer Sattelschlepper von der Fahrbahn ab und fuhr auf den stehenden Lastzug auf. Beide Lkw verkeilten sich. Der deutsche LKW wurde in die Böschung geschoben und drohte danach umzukippen. Der Sattelzug aus Polen kam ebenfalls im Flutgraben zum Stehen.

Der Fahrer und der Beifahrer des polnischen Sattelzuges, dieser lag in der Schlafkabine, wurden beide verletzt. Der 26-jährige Fahrer wurde schwer verletzt und der ebenfalls 26-jährige Beifahrer wurde leicht verletzt. Beide Personen kamen in das St.-Georg Krankenhaus nach Eisenach. Der Fahrer des stehenden Lastzuges wurde zum Glück nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 140.000 Euro.

Die Bergungsarbeiten gestalten sich nach Auskunft der zuständigen Autobahnmeisterei Hönebach extrem schwierig, weil die Unglücksfahrzeuge massiv ineinander verkeilt sind. Man geht daher davon aus, dass die gegen 09.00 Uhr begonnene Bergung den ganzen Tag andauern wird.  +++

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