Donnecker triumphiert

Vierter Lauf zur IGE-Drei-Stunden-Meisterschaft in Schlüchtern

In Schlüchtern fand am Wochenende der vierte Lauf zur IGE-Drei-Stunden-Meisterschaft statt
Fotos: Dietmar Kelkel

15.05.2018 / MOTORSPORT - Armin Donnecker vom MRSC Mernes hat den vierten Lauf der IGE-Drei-Stunden-Enduro-Meisterschaft in der Klasse 4-Takt 250 ccm und 2 Takt 150 ccm auf dem Hohenzeller Ewald Pauli-Ring in Schlüchtern überlegen gewonnen. „Ich bin aus dem Alter raus, mir Meisterschaftsziele zu setzen. Wenn ein Rennen gut war, freue ich mich. Wenn es am Ende zur Titelverteidigung reicht, um so besser. Ich habe einen stressigen Job. Und bei einem Drei-Stunden-Enduro hat man was anderes im Kopf als den Beruf“, berichtete Titelverteidiger Armin Donnecker.



Lob gab es vom Champion für die Strecke. „Die ist anspruchsvoll gesteckt mit Steinen und Baumstämmen als Hindernisse.“ Im Championat belegt der Salmünsterer mit 47 Punken den ersten Platz. Nielson Tägl vom Team Donnecker/Fleischer, der in Klasse 1 Zweiter wurde, ist mit 32 Punkten Fünfter. Der junge Vater Janosch Donnecker (MRSC Mernes) sah erstmals in diesem Jahr auf dem Motorrad und belegte in der Klasse 2 einen hervorragenden zweiten Platz.

In der Klasse 99 (Jedermann) schaffte der Weichersbacher Janik Kaufmann als einziger 19 Runde und verwies Patrick Polisdis und Tom Kölbach auf die Plätze. Der Merneser Martin Häusner wurde guter Vierter. Sein Vereinskollege Thomas Becker belegte ebenfalls in 17 Runden Rang 14. Insgesamt 96 Stollenreiter beteiligten sich an dem Zwei-Stunden-Lauf.

Bei den Youngtimern ohne Hubraumbegrenzung belegte Jochen Stenger (MSC Schlüchtern) auf seiner Honda XR400 einen hervorragenden zweiten Platz mit gefahrenen 25 Runden. Als Elfter schaffte der Merneser Hubert Lang bei den Super-Senioren ab 50 Jahren 24 Runden. Im Team-Wettbewerb waren die Terror-Hasen nicht zu schlagen. Eine gemeinsame Mannschaft der Motorsportclubs aus Schlüchtern und Mernes belegte den siebten Platz. MSC-Chef Harald Köpf freute sich über ein gelungenes Rennwochenende. „350 Teilnehmer, keine schwerere Unfälle und das Wetter hat gehalten. Was will man mehr.“ (kel) +++

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