Hünfelder SV - SG Johannesberg 0:0
Torlos geht ein Spitzenspiel zu Ende
Fotos: Siggi Larbig
12.04.2018 / FUSSBALL -
4:0 gewann die SG Johannesberg das Hinspiel gegen den Hünfelder SV. Vier Tore, die die Zuschauer am Mittwochabend auf der Hünfelder Rhönkampfbahn nicht gesehen haben. Denn das Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord, zwischen Tabellenführer Hünfeld und dem Tabellenzweiten Johannesberg, endete letzten Endes torlos 0:0. Unglücksrabe des Tags war trotz den Punktes wohl Hünfelds Keeper Jonas Hosenfeld, der nach einem langen Abstoß von Mitja Hofacker und einer Verlängerung per Kopf durch Sven Bambey, den Ball außerhalb des Sechszehners fing und somit rot sah.
„Wir haben in der zweiten Halbzeit aus der Überzahl zu wenig herausgeholt“, so Johannisbergs Trainer Jochen Maikranz nach dem Punktgewinn gegen den Tabellenführer. Denn zählt man die Chancen der zwei besten Mannschaften der Verbandsliga zusammen wird eine Sache ganz klar, der HSV hatte mehr davon.
Worauf der HSV-Coach anspielte: Johannisbergs Kegni Fotsing sprang mit dem Fuß voran in den Arm von Neidhardt (33.). Auf der Hünfeld Rhönkampfbahn herrschte auf einmal totenstille. Doch Neidhardt rappelte sich wieder auf. Mit einem tennisballgroßen Bluterguss am Arm spielte der Stürmer weiter.
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
Hünfelder SV: Jonas Hosenfeld - Sven Bambey, Franz Faulstich, Tarek Belaarbi, Steffen Witzel, Lukas Budenz (39. Dennis Theisenroth), Julian Rohde, Kevin Krieger, Christoph Neidhardt (90. + 2 Sebastian Körner), Sebastian Schuch, Maximilian Fröhlich.
SG Johannesberg: Mitja Hofacker - Mihai Moise, Alexej Reksius, Kengni Fotsing (76. Hamid Noori), Witali Bese, Cino Schwab, Julian Keller (70. Aleksandar Simic), Patrik Kaizar, Lukas Wagner, Benjamin Mwanza (52. Osman Özklük), Sven Wiesner.
Schiedsrichter: Christoph Rübe (Kassel).
Zuschauer: 600.
Rote Karte: Jonas Hosenfeld (37., Hünfelder SV, Ballannahme mit der Hand außerhalb des Sechszehners). +++