Luchse Lauterbach - Soester EG 6:4
Luchse Lauterbach ziehen in die Play-Offs ein
Archivfoto: Jonas Wenzel
17.02.2018 / EISHOCKEY -
Vor wenigen Wochen sah es überhaupt nicht danach aus, jetzt steht es fest: Die Luchse Lauterbach stehen in den Play-Offs um die Meisterschaft. Am Freitagabend gewann der Regionalligist sein Heimspiel gegen die Soester EG mit 6:4 (2:0, 2:4, 2:0) und ist nach der Niederlage von Neuss gegen Herford nicht mehr vom achten Platz zu verdrängen.
Läuft alles optimal, können die Luchse nach dem Spiel am Sonntag (18 Uhr) in Dinslaken sogar noch an den "Bördeindianern" vorbeiziehen und auf den siebten Platz springen - und im Viertelfinale dem Tabellenführer Diez-Limburg um Ex-Coach Arno Lörsch aus dem Weg gehen, gegen den sie als Achter spielen würden. Landen die Luchse auf Rang sieben, müssen die Mannen von Trainer Thomas von Euw entweder gegen Herford oder Neuwied antreten.
"Kirsche auf die Torte"
"An Weihnachten hätte das niemand geglaubt, dass wir in die Play-Offs einziehen. Das kommt sehr überraschend", sagt von Euw und verweist auf den Rückstand von sieben Zählern, den seine Jungs noch aufholten. In den letzten 13 Spielen sammelten die Luchse starke 18 Punkte und gingen so der Abstiegs-Relegation aus dem Weg. "Alles, was jetzt noch kommt, ist die Kirsche auf der Torte", so von Euw weiter.
Kuriose Strafe für Sokol
"Das habe ich das letzte Mal vor 20 Jahren in der Schweiz erlebt. Das macht man eigentlich nicht und hat mit Fair-Play nichts zu tun", echauffierte sich der Luchse-Coach. Weil die Lauterbacher mit drei Punkten vom Eis gingen und sich die Teilnahme an den Play-Offs sicherten, geht Sokols Strafe als Anekdote in die Geschichte des Spiels, das übrigens von DEL-Schiedsrichter Benjamin Hoppe geleitet wurde, ein. (the)
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
Tore: 1:0 Benjamin Schulz (13.), 2:0 Benjamin Schulz (14.), 2:1 Ernst Reschetnikow (23.), 3:1 Daniel Schindler (25.), 3:2 Felix Berger (28.), 3:3 Martin Juricek (29.), 3:4 Ben Wilhelm Busch (35.), 4:4 Dennis Stumpf (38.), 5:4 Robert Sokol (56.), 6:4 Jan Hammerbauer (60.).
Zuschauer: 500. +++